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Tab. 84. oder das sprofsen- oder zugrad b c Fig. 55 und 56. gebraucht. Des letz-tem hat sich perronet zum Bau der Erücke von Neuilly bedient; siehe Tab. 118. desdritten Bandes. Es war 18 schuh im Durchmesser, und hatte einen 4 zoll dickenKranz. Das Traggerüste oder der untersatz stand auf Rollen, um die ganze Maschineleicht transportiren zu können. An jedem der zwey sprofsenrader zogen zwey Mann,und die vier Mann hoben steine von 5000 pfund schwer. War -der stein gehoben,so liefs man die Räder rückwärts , und den stein auf ein Lager , woran eine plankeschräge gelegt war. Von diesem Bock glitt der stein auf das für ihn bestimmte La-ger, in welches er, mittelst zweyer wagenwinden und Hebel, aufs genaueste ein-gelegt wurde. Damit man aber die steine bald in ein hoch, bald in ein niedrigliegendes Lager senken konnte, so waren" für die Tragbalken, worauf der Bock astand, in beyden Seitenständern des untersatzes Falze eingehauen, wodurch hölzerneHagel gesteckt wurden. Auf diese weise konnten die Tragbalken hoch und niedriggelegt werden. Ein anderes Hebezeug oder Krahnen, dessen Grundrifs Fig. 18. Tab.84.) , die Seitenansicht Fig. 53., und dessen Ansicht von oben genommen Fig. 54.darstellt, dreht sich um den zapfen a. An den zugrädern dieser Hebmaschine, die12 Fufs 3 zoll im Durchmesser hatten, zogen zwey Mann.
Der mit einem 12 schuh im Durchmesser habenden und 3 schuh breiten Trett-rade a versehenen Krahnen (fig. 48 bis 51. Tab. 84.), dessen urahnbaum (schnabelauch Krahnbacke genannt) , 50 Fufs lang war, ist beym Bau der Brücke zu Orleans gebraucht worden. Die Hälfte des Grundrisses stellt Fig. 4<k j zwey Horizontal-schnitte sind in Fig. 50 u. 51. gezeichnet, und der verticälschnitt Fig. 47. — stellenMaschine deutlich vor. Sie dreht sich nämlich auf den Queerriegel Fig. 51., wo dierunde Drehscheibe angedeutet ist. Das zugseil läuft von der 12 zoll starken Rad-Weile über vier Leitrollen, und hängt in b c nieder.
Der Fehler, welchen diese zwey Krahnen haben , nämlich: dafs ihre Leitrollennur 12 zoll grofs, also zu klein sind, hat man beym Bau der schleuse zu HavreTab. "1. Fig. 8 und 12. vermieden, indem die dort gebrauchten Krahnen, Rollenvon 4 schuh im Durchmesser, haben. Die zugräder sind 12 Schuh grofs, undwerden von drey Mann herum gezogen. Die Drehung der Maschine geschieht aberauf § der Hohe ihres untersatzes. Dergleichen Hebmaschinen können auch nachder in Fig. 31 und 32. Tab. 83. gezeichneten Art gemacht, und blofs mit einemKreutzhaspel a bewegt werden, indem das zugseil über die Rollen b und c läuft,und sich auf die welle a aufwickelt.
Die Krahnen sind deswegen als Hebezeuge so bequem, weil sie dergestalt einge-richtet werden, dafs man ihren obertheil herum drehen, folglich die Last daselbst herab-lassen kann, wo man will. Bey diesen zwey Krahnen geschieht die Drehung in x tnämlich um den Hauptständer oder die Tragsäule. Der zapfen, um welchen die Dre-hung geschieht, kann Eisen, und die Hülse Glockenspeise seyn, jedoch müssen beyde