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wie bey den schleusenthorcn, convexe Oberflächen haben. Statt des Metalls hannman Buxbaum, Ahorn und Bockholz dazu anwenden, und dasselbe in das Holzwerkeinlassen. Jedoch mufs es vorher gleichfalls an den Oberflächen rund gedreht, undin oehl 30 Minuten über gesotten seyn, wo es alsdann fast so lange als Metall aus-dauert. Diese Holzgattungen in oehl gesotten, habe ich selbst zu unterlagern beyMaschinen, wo die Räder eiserne zapfen hatten, angewendet , wenn sie zuvor 30bis 50 Minuten, je nach der Holzstärke, in kochendes oehl gelegen waren. Nachmehrern Monaten Gebrauch fand ich sie gar nicht abgeschliffen, wo doch die Metall-Lager , bey ähnlichen Rädern, viel verloren hatten. *) Selbst bey grofsen Mühlenwird festes Holz zu den Zapfenlagern gebraucht, wozu man auch Haimbuchenesanwendet.
§. 101. Da die nrahnen zum Ausladen der waaren sehr vortheilhaft sind, sosollte man sie, da, wo vieler Schiffsverkehr ist, an den aus - und Einladeplätzennicht vergeblich suchen, und nie die kostbaren Ausladungsarten, durch den Transportder waaren über walzen, antreffen.
Zu den bequemsten zur Ausladung der waaren aus den schiffen dienenden Heb-maschinen kann man diejenigen zählen, welche in den englischen näfen, und vor-züglich in Liverpool , gebräuchlich, und die in dem recueil de divers memoires parJe sage 1 . v. p. 122. beschrieben sind. In diesem Theile findet man auch die eng-lischen grofsen waagbrücken genau in Kupfern dargestellt. Auf der 7ten Kupfertafelist die bey Birmingham angelegte waagbrücke zu sehn, nach welcher man vor einigenJahren die bey den Mauthallen in saiern etablirten waagebrücken eingerichtet hat.
§. 102. Wird ein Holzgestelle zur Anbringung eines Tackelfalls, wie rig. l u, 2.Tab. 82., zeigt, gebraucht, so heifst dasselbe ein Hebebock. Hat derselbe zweyKreutzhaspel und vier scheeren, so nennt man ihn einen doppelten Hebebock. Aufder horizontal liegenden welle wickelt sich das Zugseil auf, und so wird die an derschwebenden Flasche befestigte Last aufgezogen. Bey der Anwendung aller dieserMaschinen zum Bauwesen, ist der umstand zu berücksichtigen : dafs man die grofsenWerkstücke nur selten mit seile umschlingen kann. Es werden daher in der Ober-fläche des Werkstückes oeffnungen gemacht, worin eine von Eisen verfertigte zangeoder ulaue x. , Tab. 83. rig- xxxiii. , gesteckt wird, deren obere Arme sich beymAnziehen des Flaschenzuges nähern, folglich werden die untern Arme an die seiten derin das Werkstück gemachten oeffnungen angeklemmt, sobald man das zugseil des Fla-schenzuges anzieht. Wie übrigens diese Hebmaschine eingerichtet ist, zeigt die an-gezogene Figur deutlich. Besser noch als diese Klaue ist aber der ganz aus Eisenbestehende Trage- oder steinkrampen (Festhalter oder zwinge ) Fig. xxx. b., welche
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Sollen dergleichen grofse Hebmaschinen oftmals transportirt weiden, so müssen Bollen oder kurzeWalzenräder darunter angebracht werden, die aus dem härtesten Holze bestehen, und vor dem oebrauchifi Stunde über in Oehl gesotten seyn müssen.