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in eine in das zu hebende Werkstück gemachte Vertiefung pafst. Dieser Krampenbesteht l) aus dem Griff oder Tragbügel m, d,J ; 2) dem Kopfnagel cb, durch
den bey m ein spliefs gesteckt wird ; 3) aus den drey auf den Nagel aufgestecktenlfzoll dicken, zoll breiten stücken 1. 2. 3. Von diesen ist das mittlere keil-förmig, unten nur § zoll breit, aber auch 1 § zoll dick. Die zwey seitenstiieke«treten unten mit einer runden Ausbiegung einen zoll seitwärts, weshalb in den Steindie oeffnung -f zoll seitwärts weiter als oben ausgehauen wird. Soll nun der stein-krampen in das Werkstück eingesetzt werden, so schiebt man erst die zwey seiten-stücke 1. und 3. in den Stein; zwängt mit einigen Hammerschlägen das mittlereoder Keilstück 2. dazwischen; dann aber wird der Tragbügel angelegt, und durchdiesen sowohl, als die drey stücke 1. 2» 3., der Kopfnagel cb durchgesteckt, unddas spliefs m wird durch diesen Nagel geschoben. Endlich wird der zwischen denEndestücken 1. 3. gebliebene Raum ee mit Sand ausgefüllt, und der Tragebügel dmit dem rlaschenzuge, mittelst der nette, in Verbindung gebracht, wie diefs diexxx. Figur zejgt. Dieser Vorrichtung habe ich mich mit dem besten Erfolge, undunter andern bey der Aufführung der pfeiler des Landshuter-wehres (s. Tab. 101.)bedient. *)
Zur Aufhebung von steinen werden auch die Hebekeile h, c (Tab. 100. Fig. xxx.)und die Erdwinde h angewendet. In dem zu hebenden steine a wird zuerst derKeil c, welcher mit dem Zugseile e , vermittelst der nette/, verbunden ist, in ein9 zoll tief und 3 zoll weit gebohrtes Loch, eingesteckt. Dieses Keiles eine Hälfte istnach der wand der Bohrlöcher, also halbzylinderisch, und die andere schräg und glattgeformt. Längs diesem Keil wird der in einer von der Stange dd auslaufende Treib-keil b in den übrigen rheil des Bohrloches eingetrieben , und beyde Keile umwindetman bey g mit einem seile. Jetzt wird die Erdwinde h in Bewegung gesetzt, derStein herauf gezogen, und die Keile heraus genommen. Diese von Thunberg beycralscrona angew'endete Methode ist derjenigen, in der Note s. 204. beschriebenen,ähnlich, die smeaton beym Leuchtthurm auf e dystone gebrauchte.
§. 103. Ueber die Flaschenzüge will ich hier den umstand bemerken: dafs, wie*o wohl die sogenannten Rollenz'üge oder solche Flaschenzüge, worin die Rollen übereinander stehen, vor den Flaschenzügen, bey den die Köllen neben einander liegen,einige mechanische vortheile haben; und mancher vortheil ausser den §. gs. ange-führten , auch darin bestehet, dafs die um die Rollen gehenden seile sich nicht sostark biegen dürfen , folglich einen geringem widerstand äussern, so haben sie den-noch in Praxis den wesentlichen Nachtheil, dafs sie eine zu grofse Hohe einnehmen,wenn mehr als zwey Rollen unter- und übereinander angewendet werden müssen-
*) Wenn sehr schwere Werkstücke aufgezogen werden, so mnfs man zwey Steinkrampen einlassen, unsdas Werkstück wagerecht aufzir/.ielien, und es ist dann darauf zu sehen, dafs die Vertiefungen so aus»getheilt werden, damit der Stein horizontal hängt,
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