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Stirnrads auf- und abgeschoben werden kann, damit, wenn die r,ast in die Hohegezogen ist, die welle fiir sich herumgedreht wird, wenn gleich ihr zapfen ruht.Mit Hülfe dieser Einrichtung, welche ich bey der Ausübung bereits angewendet, unddie ich bey den Ramm - Maschinen deutlicher beschrieben habe, läfst sich das Zug-seil schnell abwicheln. Die welle mufs daher auf ihre Axe beweglich seyn, unddurch die eisernen Arme des ersten Stirnrades mögen eiserne schrauben gehen , diein Muttern, welche in dem Rande der welle befestiget sind, eingreiffen, oder esmögen vier Arme eines eigens dazu gemachten eisernen Scheibenrades, welches aufder welle des letzten Stirnrades, zwischen demselben und der welle , steht, in dieeisernen schienen der welle eingeschoben werden, welche Einrichtung der in Fig. 5„trab. 83. dargestellten Anschiebung der welle, in etwas ähnlich ist, nur dafs sie voll-
rorm zu erfahren, habe ich aus meinem KornrnUhlen, abgeschliffene Zähne genommen, und bey ihneneine auf folgende geometrische Art zu construirende Linie (als ein Mittel) gefunden. Die abgeschliffe-nen nadzähne sind (ausserhalb dam Kranz des Rades) ify höher als breit, das ist ab " ßfj b c,(Fig. 5o, rab. 89 .), und werden gewöhnlich viereckig, wie ab cd zeigt, gemacht. Sie der Abschlei-fung gemäfs zu construiren , mufs die Höhe bc in vier gleiche Theile getheilt, und von i nach d aus Xein Bogen beschrieben werden. Es ist nämlich id ~ d x — i x. Diesen Rogen theile man in dreygleiche Theile', und beschreibe „mit einem Theil aus y den sogen dz, so ist die krumme xinie dz 1 ,diejenige, welche der Zahn haben mufs.
Da diese Verbesserung der Zähne bey Kornmiihlen, die gutes Mehl fördern, das ist, einen regel-mäfsigen Eeharrungsstand haben sollen, nothwendig ist, so wate zu wünschen, dafs man'wenigstensdieselbe bey denen dem Staate zugehörigen, einfiihren möge, zumal man so viel über nolzsparung schreibt,und über Holzverschwendung schreyt, und überdies nur gutes Mehl erhalten werden kann, wenn derMühlstein einen gleichförmigen Umlauf macht, das ist, wenn bey der Maschinerie einer Mühle einSchlottern der Zähne und Getriebe nicht wahrgenommen wird. Dafs das jetzige gehende Werk derMühlen viel Holz wegnimmt, darüber ist man wolil so ziemlich überall einig ! 1 Ein anderer wichtigerUmstand bey allen Maschinen ist die Verminderung der Reibung der Zapfen auf ihr Lager, Wodurchder Widerstand des Hauptrades und des gesammten Räderwerks der Maschine, oder das statische Momentverringert, also die lebendige Kraft vermehrt wird. Dieses zu bewirken, mufs man a) dem Zapfeneinen so geringen Durchmesser als nur die Festigkeit der Maschinerie gestattet, geben; derselbe wird,selbst bey den grofsen Wasserräder habenden panstermcihlen, nicht über z\fz Zoll stark seyn dürfen;wiewohl die Stärke gewöhnlich 5 bis 6 Zoll beträgt, b) Dafs man rnnd um die Zapfen Walzen jf5der Dicke des Zapfens im Durchmesser, und etwa einen bis zwey Zoll kürzer legt. Dieselben dürfenaber nicht in eigenen Zapfen sich drehen , sondern sie müssen frey liegen, -Sie laufen um den Zapfenherum, und auf zweyen Walzen rnlit der Zapfen, Ich habe in Wien diese Einrichtung bey einergrofsen Calandev (es waren zwey »aus rapiermaschee gemachte grofse Cylinder, zwischen denen man dieZizc glatt machen liefs) gesehen , wobey die Kraft um 5J5 gegen eine andere Calander, woran sie fehlte,verstärkt war. Man sollte dafür halten, dafs die oben angegebenen, um die Welle zu legenden Walzen,welche zwischen sich noch ifz Linie Spielraum haben müssen, vor dem Zapfen der Maschine über dasUuterlager hinaus geschoben werden: dies ist aber nicht der Fall. Damit sie aber nicht zu weit vor-gleiten, wird vor denselben ein Eisenblech geschraubt, an welches für den W^ellzapfen eine Oeffnungbleibt, damit derselbe an diesem Blech keine Reibung verursache, und dann wird oben durch eine in dieWalzen aufgebende Büchse, von Zeit zu Zeit, Oehl getröpfelt. Bey denen Maschinen, die einen schnellenUmlauf haben, wird sich jedoch diese Einrichtung nicht bewerkstelligen lassen : denn die Abnutzungder Walzen dürfte sehr beträchtlich seyn, und ist diese erfolgt, so entstellt ein Schlottern, Diese Be-merkung hindere aber nicht an der Anstellung der Versuche im orofsen.