Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
Seite
472
JPEG-Download
 

$. 113. Zur Hebung Meiner Lasten dient die allgemein bekannte rragemrinde(Tab. 8Q. Fig. 35. und 39.), ohne die kein Guter - Fuhrmann sich auf den weg be-giebt. Die erstere-Figur stellt die wagenwinde von Aussen, und die letztere vonInnen vor. Es wird dabey die gezahnte Stange d vermittelst des durch die Kurbelab in Bewegung gesetzten Getriebes c in die Hohe geschoben, und die mit ihrerKlaue an die zu hebende Last angesetzt wird. Ausserhalb auf dem von Holz beste-henden Gehäuse sind sperrhacken a und /, so wie ein auf die welle des Getriebes'stehendes sperr - Rad g angebracht, um die gezahnte d in dem gegebenen stand zuerhalten. Wenn ein Stirnrad ab (Fig. 10. 11.) und zwey Getriebe c und d angebrachtwerden, um die gezahnte oder Hebestange in Bewegung zu setzen, so heifst dieseWinde eine Doppelte - iragemvinde.

Die winde habe ich auch, vorzüglich zur Aufhebung grofser schütze, auf fol-gende weise eingerichtet. Die gezahnte Stange ab (Tab. 89. Fig. 41.) wird mittelstdes Getriebes l in Bewegung gesetzt, welches vorher seine Bewegung von der schraubeohne Ende c, indem dieselbe in die zähne des mit dem Getriebe Z auf einer gemein-schaftlichen w T elle stehenden Stirnrades dd greift, erhält. Die Kurbel eg sollte bey derjedesmaligen Operation oder Aufziehung der schütze auf eine schraube in e gescho-ben werden, damit sich Niemand unterfange, die schütze zu ziehen. Wenn aberdie Kurbel mir auf die welle des ersten Getriebes, hier auf die der schraube, auf-gesteckt wird, wo also dieses Getriebe mittelst einer Zange umgetrieben werden kann,so ist dabey ein unfug zu befürchten. Insofern diese Einrichtung zur Aufziehungeiner schütze bestimmt ist, dann endiget sich die gezahnte Stange a h oben bey hmit einer schärfe. Zur Aufhebung von Lasten mufs sie sich aber nach beyden seitenkrümmen, wie Figur 35. zeigt. Dieses zug- oder Hebewerk besteht ganz aus Eisenund wird mit Eisenblech, wie die Blätter iii zeigen, gedeckt. k ist die oeffnungin der obern Decke, wodurch die gezahnte Stange, ab h geht. A ist der obereRiegel der Schützöffnung oder eines stemmschleusenthores, worauf das Heb - oderzugwerk steht. Und B das Aufziehschütz selbst.

Eine ähnliche, aber einfachere Einrichtung zum neben von Lasten oder zumAufziehen der schütze ist die iab. 89. Fig. 36. und 37 . gezeichnete. An einer schraubeef, die in f sich bewegt und auf einen Riegel h ruht, ist ein gezahntes nad a an-gebracht. Dasselbe wird von der schraube ohne Ende c mittelst der Kurbel a b her-umgetrieben ; folglich wird auch die die Axe dieses Rades machende schraube efherumbewegt, welche auch doppelte Gänge erhalten kann , um das Aufziehen derLast, hier der schütze k i, zu beschleunigen. An das schütz ist ein Eisenblech ll^festiget, woran die schraubmutter g fest ist, die folglich auch das schütz auf undnieder bringt, je nachdem die Kurbel ab herum gedreht wird.

Eine ähnliche Einrichtung kann der wagenwinde gegeben werden: man läfst näm-Kch die Stange aus einer flachen schraube c (xab. 100. Fig. x.) bestehen. Die an der