Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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es nothwendig, ihn auf ein festes unterlager zu legen, folglich ihn umzuwälzen.Es wurde daher für dasselbe ein pfähl- und schwellrost gemacht, worin die Grund-pfähle auf zwey rufs Abstand zu stehen kamen. Man gab ihm eine Breite von 24,und eine Länge von 44 schuh . Auf der entgegengesetzten Seite mufste also derStein gehoben werden; folglich gleichfalls einen siehern Boden haben. Zu diesemBilde ward nahe an demselben, jedoch da, wo seine gröfste stärke statt fand, einnach einer krummen Linie gebogener pfähl- und schwellrost, von gleicher Gröfse mitdem ersten, errichtet.

Jetzt wurden in dem Felsen , oben bey g Fig. 2 6 ., vier lf zoll starke eiserneninge eingelassen und eben so viel Flaschenzüge, wovon jeder Kloben drey Rollenhatte, und zu dem das zugseil 2 zoll dick war, mit vier Erdwinden in Verbindunggebracht.

Vorher, ehe diese Flaschenzüge gebraucht wurden, legte man auf den bogenför-migen erwähnten Rost 12 Hebel, von 55 Fufs Länge, wovon jeder aus drey Mastbäu-men zusammengesetzt war, welche an 6 stellen mit 10 Thauwindungen, die eineLänge von 6 schuh ausmachten, aneinandergezogen und befestiget wurden. Jederdieser Mastbäume war am Ende bis 18 und an der Spitze bis 12 zoll dick, da, woein solcher Hebel unter dem Felsen gebracht wurde, lagen je zwo auf einen schuh Abstand, an ihrer spitze aber betrug derselbe 8 Fufs. Diese war gleichfalls mit ei-nem Thau umwunden (Fig. 30.). An solchem Hebel ward ein Kloben g befestigt,welcher mit einer andern b in Verbindung gesetzt wurde. Dieser war an einempyramidalischen zuggerüste Fig. 24. und 30., welches aus drey scheeren bestand, dieoben zusammen liefen, befestigt. Sollten nun diese 12 Hebel, welche eben so vielepyramidalische zuggerüste hatten, unter den Felsen gebracht werden, so wurden siemittelst eines Seiles und der Rolle h, die in der spitze des Gerüstes hing, in dieHohe gezogen. Das kurze Hebelende, welches auf horizontal aufeinander gelegteBalken ruhte, war 2 Fufs lang und das andere Ende 53 schuh . Um den stein zuheben, so wurden an jeder winde a Fig. 30. drey wann angestellt, welche mittelstdes Flaschenzuges den Hebel / hinabzogen. Damit aber diese zuggerüste sich nichtsenken und verrücken konnten, so wurden sie auf einen liegenden Rost und auf ein,einige schuh breite Holzgerüsle, welche, je nachdem der stein höher aufgewuchtetward, erhöht wurden, gestellt.

In den Grund rammte man pfähle nach schiefer Richtung ein, von denen, nachden schwellen des zuggerüstes, seile liefen, mittelst welchen dieselben festgehaltenwurden. Zu gleicher zeit setzten, auf der andern Seite des Felsens, 144 mann vierErdwinden in Bewegung, und so hob man den stein bey jeder wuchtoperation f schuh hoch. Als derselbe nun fast zum umkippen gebracht war, wurden noch andere 6 nrd-winden, mit den ersten diametralement, angebracht. Wenn man den Felsen gleichanfangs auf den Rost hätte werfen wollen, so würde er diesen mittelst seines Falles