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zweye in p und q , die drey zoll von den Säulen d e und g f, auf beyden seiten,abstehen, sichtbar sind. Alle viere drehen sich um die zapfen s und t. Sie sinddefswegen angebracht, damit das Sägegatter (der Rahmen) auf dem Flosse a b(besser aber auf ein stehendes Gerüste) hin - und hergezogen werden kann, welchesauf demselben ruht. In grofsen Tiefen von 4 bis 8 schuh wird der Rahmen ver-gröfsert, und zwey Reihen walzen über einander angebracht, und dann wendet man6 bis 8 Mann zum ziehen an. Je tiefer die pfähle unter wasser abgeschnitten wer-den sollen, desto länger mufs der iheil l, m des Gatters gemacht werden. An denseilen n n, ziehen vier Arbeiter. Um die säge unter wasser zu halten, treten zweyMann auf den Rahmen der säge. Ein Mann oder zwey Arbeiter ziehen die säge anden pfähl o, (wenn nicht der Strom selbst so schnell ist, dafs er dieselbe, welcheimmer mit dem ström an dem pfähl liegen mufs , andruckt) und zwar mit zwo inRingen eingezogenen seilen x x. Mit dieser säge können sechs Mann einen 10 bis15 zoll starken pfähl in zeit von 5 bis 8 Minuten, fünf Fufs unter wasser, abs'a-gen. Braucht man mehrere Arbeiter, so können noch zwey oder vier an zwey an-dern Zugseilen b b ziehen. Die säge wird übrigens durch die Hängesäulen d e undf g gestellt, und an dem einen Ende mittelst einer Schraubenmutter f festgeschraubt.Ihr Blatt mufs aus einer guten Masse bestehen, stark gehämmert, sechs zoll breit,und, um Steifigkeit genug zu haben, 4 bis 6 Linien dick seyn. Ist sie nicht dickgenug, so wird sie den pfähl nicht horizontal, sondern schief abschneiden.
§. 127. Zum Absägen derer längs den Pfeilern der zu London erbauten west*münsterbrücke stehenden pfähle, wurde im Jahr 1740 eine säge (siehe Tab. 84. Fig.15. l6. und ÖO.) gebraucht, die ich jetzt beschreiben will. Der eiserne Ring c istüber den Mittelpunkt der schwere dieser Maschinerie angebracht, und kann vermit-telst eines an scheeren hangenden Flaschenzuges (Fig. ÖO.) in einer beliebigen Höhegehalten werden. Dieser Ring ist an die verticalen Säulen, welche von den strebenb in ihrem Stande erhalten werden, befestigt, die vermittelst schrauben an den pfählangelehnt sind ; unten und oben wird dieser von dem Rahmen e und h (Fig. 1Ö.)umgeben. Auf diese weise ist also für den Anschlufs der Maschine an den pfähl undfür ihren unveränderlichen verticalstand gesorgt.
Das bewegliche Sägegatter besteht nämlich aus vier Armen der durchgehendenin der Mitte breit seyenden stange g (Fig. l6.) und zweyen kurzen Stangen, diezwischen sich so viel platz lassen, dafs die Säge durch den pfähl hin und her gezo-gen werden kann, und endlich aus zwey breiten Quereisen, wovon jedes eine Hülsehat, worin die säge, vermittelst zwoer schrauben, eingespannt ist. Dieses Sägegat-ter geht durch die in den Querstangen der Maschine gelassenen vier oeflfnungen übervier aus Kupfer bestehende kleine Rollen. Zwey seile b undd Fig. ÖO. gehen überzwo Rollen 6 Fig. l6. Sie dienen: um ein längs dem pfähl hangendes Gegengewicht3 (Fig. lö.) zu tragen. Dasselbe drückt die säge gegen den pfähl an. Die Zugseile,
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