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nach einem cirkelstück abgerundeten Boden. Sie fördert 864 C. s. schlämm in einerstunde auf. Jene von xoulon ist in Belidors Wasserbaukunst, 806. im 11 . Theilumständlich beschrieben, und wer eine solche Maschine erbauen will, findet daselbstdie stärke aller einzelnen Theile angegeben. Sie wird vorzüglich in solchen Flufs-mündungen und Häfen gute Dienste leisten, wo ein zäher Schlammgrund anzutreffen,die Geschwindigkeit des Stromes geringe ist und der wind nicht so heftig weht,dafs er die Bewegung der Maschine stört, indem ihre Laufräder und die Schaufelstieledem winde Hindernisse oder viele Angriffspunkte entgegen stellen.
$. 131. Die renetianer waren zur Austiefung der W'asserstrafse von Venedig nach mdlamocco einer Bagger - Maschine, die sie cavafango nennen (Tab. 100. rig.33 — 37.) benöthiget, welche allen windstürmen widerstand leistet und, selbstwährend derselben, gebraucht werden konnte. Zu diesem Endzwecke Wurde auf ei-nem 40 / langen und 23' breiten Prahmen eine schraube, die sich auf einem metal-lenen zapfen a und in der Hülse h dreht, so wie ein wuchtbaum 2,3, der aufeiner eisernen welle c ruht, angeordnet. Der Schlammfänger, oder die schaufeihängt an zwey Kloben e, /, nnd kann mittelst eines um die stehende welle 4, ge-henden seiles heruntergelassen und heraufgezogen werden. Derselbe besteht aus ei-nem von Eisenstäben gemachten Gitterkasten, welcher an der Säule i k hängt, sichum den zapfen i Jrnwegt und mittelst des um die «olle g laufenden Seiles h g der-gestalt gezogen wird, dafs er in den Grund eingreift. Die an den seiten des prah-mens angebrachten pfähle 10, 11, dienen zu seiner Befestigung und die erstem wer-den mit der zugwelle Q herunter gelassen. Der Gebrauch der Maschine, deren Pon-ton inwendig dergestalt mit steinen, 20, gefüllt ist, dafs der gesammle Körper, so-bald die schaufei geladen ist, gleich tief eintaucht, wird dadurch erleichtert, dafszu beyden seiten des wag- oder wuchtbaumes 2, 3, in einem Kasten Steine, 14,liegen, welche die eine Hälfte desselben mit der andern, woran die Schaufel hängt,ins Gleichgewicht bringen. So wie nun das hintere Ende des vvagebaumes mittelstder schraube 1 , heruntergeschraubt wird, steigt das vordere in die Höhe. Jetztfährt das den Schlamm aufnehmende Boot unter die 3' über die Wasserfläche aufge-zogene Schaufel; man zieht das seil fe mittelst dem Hornhaspel 4, dergestalt an,dafs die Schaufel in solche Lage kömmt, in welcher der schlämm daraus und in -dasBoot fällt. Die Beschwerung des Prahmen« mit Steinen dient zugleich dazu, um dieMaschine so tief zu senken, damit sie eine hinreichende Stabilität hat, und der Ge-walt der wellen und des Windes widersteht. Mit dieser Maschine werden in zeitvon einer stunde 4 ^JL cubikkl. schlämm auf eine riefe von 12 — l 6 ' ausgebaggert.Dieselbe ist in solchen Gewässern, die bedeutende wellen machen und dem heftigenwinde ausgesetzt sind, mit Nutzen zu gebrauchen; daher in den Lagunen und dendortigen Hafenmündungen, wo ich im Jahr 1800, drey Maschinen der Art gesehenund diese hier gezeichnet habe, zweckmäfsig.