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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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nies, ziegelgraus und Steinkohlen, und durch eine gröfsere Tiefe, verhindert werden.Auch schneidet man dieselben mit der Sense und Sichel ab. Wo diefs aber nichtthunlich ist, daselbst müssen Maschinen gebraucht werden. Dieselben können ausSicheln und Einrichtungen bestehen, wie sie in Fig. 47 u. 48. Tab. 100. dargestellt,und die auf dem mittäglichen canal im Gebrauch sind.

§. 135. Wir kommen also jetzt zur Aushebung der steine aus Flüssen und Ca-nälen. Dasselbe geschieht l) mit der steinzange, Fig. 41. Tab. 100.; 2) mit dersteinldaue , Fig. xxix u. xl. Diese letztere Maschine kann mittelst der Hängsäule aFig. xl. , den darin befindlichen Lochern b , wodurch der zapfen von der scheibe cgesteckt wird, und den Rollen e und f, in die tiefesten stellen des Flusses hinabge-lassen werden , wo alsdann diese säule a zwischen den zwey streben d (es ist hiernur eine sichtbar) und den Rollen e, f, vertical hängt. Ist diese Klaue mit der Erd-winde g und dem Zugseile h dergestalt zugezogen , dafs sie den zu hebenden steinfafst, so wird das Zugseil immer straffer angespannt, und die säule a steigt zwischendem seil i so weit herauf, als es nöthig ist. Wenn man statt der zangen h aneisernen Rahmen Drathnetze anbringt, so kann man diese Maschinen auch zur Auf-forderung des Schlammes und sandes gebrauchen.

$. 13Ö. Die Hebekeile Tab. 100. Fig. 30., b, c, werden folgender Massen zurAufhebung der steine gebraucht. In dem zu hebenden stein a wird ein 9 zoll tiefes,und ein 2 bis 3 zoll weites Loch gebohrt. Darin wird zuerst der Keil c, welchermittelst einer Kette f mit dem Zugseil e verbunden ist, gesteckt, dessen eine Hälftenach der wand des Bohrloches, und die andere schräg und glatt gebildet ist. Längsdiesem wird der in einer runden Stange d d auslaufende Treibkeil b, in das sohrlochhinab getrieben, und beyde Keile werden mit einem Seile bey g umwunden. Jetztwird die Erdwinde h in Bewegung gesetzt, der Stein auf- und die Keile heraus ge-zogen , um abermahls gebraucht zu werden. Will man die Kraft vergröfsern, so mö-gen dabey die in dieser Abtheilung beschriebenen Zugmaschinen angewendet werden.Einer ähnlichen Methode hat sich smeaton bey dem Bau auf dem Edyston - Felsen,die s. 194 . beschrieben ist, bedient. In dem Fahrwasser der Flüsse müssen jedoch Ar-beiten der Art, wo möglich, während den niedrigsten wasserständen, also vorzüglichdes winters und nach den sommerfluthen , geschehen.

$. 137 . Will man grofse saumstöcke, versunkene schiffe, oder auch fest ste-hende pfähle aus dem wasser und dem Grunde heben , so werden zwey mit Pumpenversehene alte schiffe oder Prahmen, so tief als möglich, durch Einfüllung von Was-ser getaucht, dann werden daran und das zu hebende stück starke Taue straff an-gebunden ; jetzt leert man die Prahmen vom wasser, und der hydrostatische Druckdes darunter stehenden Wassers hebt dieselben empor, folglich auch den Baumstocku. dergl. Dieses Manöver ist zwar sicher, aber begreiflich langsam, da man es öftersWiederholen mufs. Statt der alten schiffe kann man auch grofse Tonnen anwenden,11 . Bi, Ö2