Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und diese dürften > in manchen Fallen, die zur Flotthaltung der schiffe, welche vonAmsterdam über den pampus gehen , dienenden Halbschiffe (jnameele genannt), er-setzen können.

$. 138. Die Maschinen und frerhzeuge, welche gebraucht werden, um denGrund unterm tvasser zu ebnen, damit auf den geebneten Boden ein Bauwerk errich-tet werde, begreifen zugleich diejenigen, womit man den Schlamm, die,steine undden Sand, aus den stehenden und fliessenden Gewässer auffördert: folglich kann mandazu die steinldaue , die steinzange, die schraube und die Baggermaschinen allerArt zählen.

Das einfachste und sicherste verfahren, den Grund unter wasser zu ebenen oderzusammen zu pressen, ist das beym uau der schiffsdocke zu Toulon angewendete,wobey der Rammklotz auf einen durch eine hölzerne Röhre gehenden untersatz oderKnecht, oder durch diese nöhre selbst, herabfiel, beschrieben ist. Die vordere Flächedes Knechtes mufs wenigstens vier Quadrat-schuh grofs, seyn. Alsdann setzt manihn vertical, und schlägt darauf mit dem Rammklotze. Soll auf dem so zusammengeprefsten Grunde ein leichtes Bauwerk aufgeführt werden, so ist der Rammklotz200 pfund schwer, folglich eine leicht zu verrückende zugramme zu nehmen. Die-selbe kann aber auch auf einem über ein fest stehendes Gerüste , oder auf ein Flofsgesetzten Rollwagen gestellt werden, damit sie leicht hin - und hergeschoben werdenkann. Je nach der schwere der errichtenden Baukörpers vergröfsere man die schwe-re des Rammklotzes.

$. 139 . Auf eine ähnliche Art hat man mittelst eines an einen hölzernen Stiel,der oben Handhaben de (rig. xx. b Tab. 83.) hatte, befestigten platten Steines denGrund i bey dem grofsen Fangedamme zu carlscrona festgestampft. Der verticalestiel a b machte eine Rinne, durch welcher der Rammklotz bey Toulon fiel, oderwodurch auch der unecht, auf welchen dieser fiel, entbehrlich.

,§. 140. Bey dem Bau der Brücke zu Moulines über den Allier -Flufs bedientesich Regemortes folgender Maschine, die auf Tab. 82. (la machine ä regaler) im Grund-und Aufrifs dargestellt ist. Sie bestand aus einer flachen ponton, worauf zuerst diemit den Rahmhölzern c c in Verbindung gebrachten vier schwellhölzer a a gelegt,welche durch zwey Traghölzer b b , mittelst schrauben, auf den bestimmten Abstand,in welchen sich der Ständer oder verticale Träger d d bewegen konnte, gehaltenwurden. Auf jeden Rand des Pontons war noch ein anderes Holz e gelegt, woraufdie schrauben ff standen, die durch das Holzstück g giengen, worin sich die Schrau-benmutter befindet. Dieselbe berührte den Rahmriegel h h , welcher mittelst derschraube i auf die verticalen Hölzer befestiget war. Diese letzteren trugen einegrofse unterhalb stark mit Eisen beschlagene Planke k. An den Ringen in war einseil befestigt, welches um eine auf das ufer horizontal liegende winde lief. DieseEinrichtung war an beyden seiten der Maschine, wie der Grundrifs zeigt, dieselbe.

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