Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Die verticalen Träger d d waren in Linien eingetheilt, damit man sehen konnte , obdie sogenannten schaufeln k l mittelst den schrauben f f horizontal gestellt waren.Nun wurden diese zwey schaufei und Bretter etwas in den sand herunter gelassen»und die Maschine ward mittelst der winde nach dem einen ufer zugezogen. Sieschob daher den Sand vor sich hin , und prefste ihn gleichförmig. Dieses Manöverwurde dann nach dem andern ufer zu wiederholt, bis der Boden geebnet war. DerSand, welcher sich in der Mitte des zu ebnenden init Fangedämmen umschlossenenBezirkes aufhäufte, wurde mit der §. 134. beschriebenen Baggermaschine aufge-fördert.

$. 141. Die Oberfläche eines Grundes kann dadurch geebnet werden, dafs mandie hervorstehenden Theile wegnimmt, die Tiefen zufüllt, oder beydes zugleich be-werkstelliget. Bey der spühlsclileuse von Dieppe Tab. 7Q-, die in einem Kasten undohne pfahlrost gebauet werden sollte, war die Ebnung und Pressung durchaus noth-wendig , um die Kästen, > d. i., den Balkengrund der schleuse horizontal zu legen.Cessart erbaute diese schleuse , indem er die tiefen stellen mit Kiesel ausfüllte.Nachdem nun der Grund 23 fuPs unter die Hochiluth , aiif diese weise, möglichstgeebnet war, wurde auf eine mit Brettern belegte Rüstung Fig. xvhi. Tab. 7 Q.,längs der welle a , ein trichterförmiger aus vier langen nölzern und mehrern Quer-hölzern zusammen gesetzte Kasten gemacht, welcher auf diese Rüstung von vierWalzenrädern Fig. xxxii. getragen wurde, und hin und her geschoben werden konnte.Am untern Ende dieser Vorrichtung war eine Art von Rost, der aus eisernen Stangen,die zwey zoll oefnnng zwischen sich Hessen , und welcher mit nülfe zweyer walzenüber die Kiesel hin und her glitt, folglich dieselben ebnete und zugleich zusammenprefste, und während dieses geschah, wurden solche Kiesel in diesen Kasten gewor-fen » welcher durch diesen Rost (den cessart siehe dessen Description des travauxhydrauliques Tom. n. p. 106 . crible nennt) fielen. Damit man nun auch in Erfah-rung brachte, wo die tiefem stellen des Grundes eine mehrere Ausfüllung bedurften,so wurden in diesem Kasten vier unten knaulförmig endende sonden gestellt. Aufdiese Kiesellagen wurde eine 6 zoll dicke Thonschichte geworfen. Zu der Einwer-?fung dieses Thons gebrauchte man eben den Rollwagen, den man zur Tragung destrichterförmigen oder prismatischen Kastens, zur Einwerfung der Kiesel und zur Tra-gung der Delonschen Baggermaschine gebraucht hatte. Die ganze Vorrichtung warderjenigen ähnlich, welche Regemortes bey der Brücke von Moullines s. Tab. 82.la machine de regaler, gebraucht hat. Der eingeworfene Thon war vorher getrocknetund pulverisirt.

Diese Grundebnung steht aber der bey der Docke von Toulon ausgeübten weitnach. Ja, der bald erfolgte Einsturz der schleuse zu Dieppe hat zur Genüge bewiesen,dafs die Fundirung zu leicht bewerkstelliget sey.

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