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ilafs man den nundhölzern die ninde läfst, und die abgeschälten säume unter demsriickenwege (dessen' nolzer ich strajsenträger nenne) dergestalt legt, dafs der Splintalle nässe erhält. Diesen Splint mufs man schlechterdings von solchen der Einwir-kung der Athmosphäre ausgesetzten Holzern abhauen und die strafsenträger oben sat-telförmig behauen, weil der Splint leicht in Fäulnifs übergeht und die Nässe vondem Sattel abfliefst; da hingegen kann der Splint an allen Grundpfählen bleiben, weiler beständig in vvasser gehalten oder von der Erde umgeben, nicht fault, und dochzur stärke oder Tragkraft des rfahles beyträgt. Auch an den Jochpfählen der «rü-cken bleibt der Splint stehen, aber man verschalt diese mit anderm Holze, um siegegen die sonne und der abwechselnden Nässe und Trockne zti schützen, wie ichdies bey sehr vielen Bogenbrücken gethan habe. 15) Eben so nützlich wie dasFällen des Holzes nach den obigen Betrachtungen, und auch in ökonomischer Hin-sicht, wegen der Beyfuhr über ‘gcfrorne nolzwege oder mit schlitten, zu einer zeit,worin der candmann sich nicht mit dem Feldbau beschäftiget, ist, wird auch dieVorsicht, das Bauholz den heftigen wänden und der sonne zu entziehen, weil esdurch diese starke und schädliche aisse erhält» Dasselbe mufs daher, sobald alsmöglich, in solche bedeckte Bauschoppen oder Magazine auf unter- und Zwischen-lagern gelegt w 7 erden, wodurch die raift streicht; und der Boden des Magazins mufsgepflastert oder mit starken steinen ausgelegt, und dann mit troeknem Sande bedecktseyn,, damit die sonst aus der Erde steigenden Dunste die Fäulnifs und Verrottungdes nolzes nicht bewirken. Auch mufs man aus den Baumagazinen die nolzspäneentfernen, weil sie würmer hervorbringen und die feuchte ruft einsaugen, daher eineStickluft erzeugen» Die oeffnungen in den Baumagazinen sollten jedoch nur nachMorgen und Mittag gehen, um den ausdürrenden Nord- und feuchten w r estwind, beydem es in uns er n Gegenden vorzüglich regnet, den Eintritt und Durchgang zu versa-gen. Um das Aufreissen des Holzes zu verhindern, schlage man auch dessen beydeEnden in Lehm ein. Das befste Mittel zur Aufbewahrung des Holzes ist jedoch: das-selbe in troeknem reinen Sande zu legen. Oefters läfst sich dieses viel Kaum erfor-dernde Mittel nicht anwenden und ich habe es nur in Venedig und Holland ausge-führt gefunden.
Wer es aber mit ansieht: welche summen ein Staat beym Bauwesen allein durchdie nachläfsige Aufbewahrung des Bauholzes in der freyen ruft, ohne unter- undZwischenlager, wie z. b. in m ,***** verliehrt, dem ist es unbegreiflich, wie mandies alles Eingehen lassen kann ! Doch gewöhnlich ist das civil - Bauwesen der Un-wissenheit oder Nachläfsigkeit anvertraut. Während das Bauholz im Freyen liegend«bstirbt und verfault, wohnen die sau-Aufseher in den Magazinen, die vom Bau-Material leer sind; eine herrliche oekonomie!
§. 12. Wie sehr der in dem stamme, der wmrzel und den zweigen circulirendesaft zur con&ervation des Holzes beyträgt, und den die sonne und Luft auszuziehea