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Masse das Holz zwey oder dreymal, nachdem es jedesmal getränket ist und etwavier rage verstrichen sind. Diese Masse kann auch mit Nutzen gleich anfänglich-zum Anstreichen des. Holzes, um es gegen die Verrottung, gegen Fäulnifs oder demSchwamme zu schützen, gebraucht werden; und wenn man dieselbe unter frisch ge-löschten Kalk schüttet und damit das hoIz anstreicht: so ist dasselbe zugleich gegenden Angriff eines. mäfsigen Feuers gesichert. In dieser Absicht und zur Verhinderungder verrottung des in Mauerwerk eingeschlossenen Holzes, kann man es auch rund-um, 6 bis 12 Linien dick, mit salz belegen, und ich habe die letztem zwo Mittel zu-gleich angewendet
Zweytens.
Von den natürlichen Bausteinen; dem steinsprengen; dem Bearbeiten der steine;von den sonden; den künstlichen Bausteinen und von den verbindungsmittein der
steine untereinander.
$.21. Die wähl der Bausteine hängt nicht allemal von dem Ingenieur ab, dennes giebt Landesbezirke, in denen wenige natürliche steine anzutreffen sind; von die-sen mufs derselbe jedoch nur diejenigen wählen, welche entweder schon verhärtetaus dem Bruche kommen, oder erst an der Luft härter werden. Er mufs dann stetsdie gröfsten transportablen Massen auf die vortheilhafteste weise zu erhalten suchen,und überall, auf die bereits ausgeführten Gebäude sein Augenmerk richten, um ausihrer Dauer, auf die Güte der steine zu schliefsen; denn die gewöhnlichen Kennzei-chen guter steine sind nicht allemal untrüglich, wenn sie gleich in den mehrestenfällen hinreichen.
Er mufs sich daher eine Sammlung von natürlichen und künstlichen Bausteinendesjenigen Landes verschaffen, worin er seine Einsichten und Talente auszuüben be-rufen ist, wie ich denn der königl. baierischen General - Direktion, von den vorzügli-chen Steinbrüchen des Königreichs, eine solche Sammlung verschaft habe. So wienun die härtesten, natürlichen Steine und solche, in denen die rori nicht viel Feuch-tigkeit enthalten, worin das sich gesetzte w T asser zu Eis friert und die steine sprengt,den Vorzug vor den weichen und viele rori habenden Steinen verdienen, so kannman diese letztere doch nicht allemal entbehren. Sie sind, also ausgetrocknet, indem Innern der Mauern anzuwenden, wozu auch selbst Kupfer- und Eisenschlackengebraucht werden. Manche steine, wie z. b. die Tuftsteine und einige Sandsteine,Sind in den Brüchen weich, und werden, nachdem die Feuchtigkeit von der Luftausgezogen ist, immer härter. Diese mufs man also im winter brechen, und denSommer über der Luft und sonne aussetzen. Es ist sonach nothwendig, aus denSteinbrüchen das wasser abzuleiten, und dieselben, so viel es die umstände erlau-