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oder werch umwickelt ist; schlägt so lange auf das Brett, bis die Rohre vollkommenfest, steht. Die Aufschiebung des Flachses zu verhindern, wird es in solchen Ein-schnitten, die auf der Oberfläche der Rohre gemacht sind, angezogen. Damit abernachher, wenn die Mine mittelst eines an einen Stock befestigten Schwammes vonallem wasser befreit ist, an dem Rand der Mine und der Rohre von neuem keinWasser eindringen möge, so wird auf demselben, d. i. auf der zwischen dem steinund der nöhre befindlichen Spalte, wasserkitt oder Lehm aufgestrichen. Kann mansich hiezu nicht eines Tauchers bedienen, so wird eine an der einen Seite nach demumfange der Rohre geformte Eisenblechbüchse, die.oben und unten ollen ist, mitwasserkitt gefüllt und mit einem an einem eisernen aus dem wasser hervorragendenStiel befestigten Stempel auf die Kittmasse gestofsen, die .nach und nach aus derBüchse herausquilltund den besagten Rand bedeckt. Damit man aber mit dieserBüchse in dem Wässer um die Rohre herumfahren könne, mufs sie mit zwey eiser-nen Bügeln, die dergestalt in einem Winkel gebogen werden, dafs die eiserne Stan-ge, woran sie zusammen laufen, vertical auf ihren Rand zu stehen kömmt, so dafamit dem stöfser vertical in die Büchse hineingestofsen wird, versehen seyn. Nach-dem diese das wasser abhaltende nöhre auf diese weise gesetzt ist, wird die vonLeder, Zwillich oder Pappendeckel verfertigte Patrone mit dem darin befestigtenoben angegebenen Leitrohr bis auf den Boden der Mine herabgestofsen, die Leitröhremit pulver, der zwischen beyden Bohren befindliche Zwischenraum aber mit stein-graus, Kies oder Lehm sorgfältig gefüllt; die Schwefellunte angebracht und die Mineangezündet.
Die zweyte Methode besteht darin, dafs man auf die Patrone zwey Keile, wel-che in der Mitte ein Loch haben müssen, worauf das Leitröhr genau pafst, oderbesser, wodurch dasselbe eingesteckt wird, hinabgetrieben werden. Einige bedienenSich auch dabey einer Ausfüllung mit Thon und deren im vorigen §. angeführtenBaumnadel. Der untere Keil wird zugleich an die Patrone befestiget und macht mitdem obern einen cylinder aus.
Einer dritten Methode hat sich Thunberg bey dem Seehafen von carlskrona be-dient. Nachdem der Stein a Fig. 45. Tab..100., 33" tief, von rlofsen dd, ab, diezusammengeschoben wurden, um durch die beyden Ringe b, welche man auf ein-ander legte, den Bohrer hindurch zu lassen, folglich ihn desto leichter in der verti-calen Richtung zu erhalten, gebohrt war, wurde auf dem plofse eine blecherne RÖhrae, die wasserdicht war, einen Boden f und genau die Form der Mine hatte und 1 ■§•Schuh aus dem wasser hervorragte, —- in die aiine gesteckt. In der einen schuhlangen Patrone g wurde der eiserne Keil c gebunden, welcher in der Mitte eine4 Linien weite Rohre hatte. An diesen Keil war eine Stange festgemacht, womitman die Patrone und den Keil hinabliefs , gegen denselben ward der zweyte Keil h ,der gleichfalls eine Rohre hatte, und an der eisernen Stange k angeschmiedet war,
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