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Streben d und e verstärken, die sich entweder an eine Gurtung g oder an ein kur-zes Queerholz f anspreitzen.
Zuweilen läfst man auch die hohen Fangedämme aus mehreren Absätzen beste*hen. Dieselben sind alsdann aus stützpfählen a, (siehe oben diese Figur) denendarüber liegenden nolben b und den hinter den pfählen horizontal gelegten Flankenec, so wie aus einer Erdanfüllung ii gemacht. Sollte jedoch, ungeachtet dieserSorgfalt, unter dem Fangedamme das Wasser durchquellen, so kann man, beymstillstehenden wasser, vor demselben, lebendigen Kalch einscbütten. Eines Materials,dessen sich der Ingenieur earipuy, bey dem grofsen sperrdamm an dem BassinLampy , welches einen Theil des speisewassers zum canal von Languedoc enthält,bediente. Oder es mufs der lockere Grund weggeräumt, und eine Anfüllung mitrhon, Kreide, Mauerschutt, steinen und ungelöschten Kalch gemacht werden, welcheman nachher mittelst der Kamme feststampft. Dieses Mittel läfst sich auch gegen dieAufquellung des Wassers in der Baugrube, anwenden.
§. 73. Einzelne in den Baugruben entstandene Quellen sind mit im Kreise ein-zurammenden stützpfählen einzuschliefsen, zwischen denen man eine verpichte Ton-ne, wo möglich bis auf den festen Boden, niederschiebt und daran befestigt, welcheunten mit lebendigen Kalch und oben mit feinen ihon , Kreide oder Gartenerde um-gestampft wird, oder man setzt die Tonne zuerst auf die Quelle, und rammt nach-her die pfähle um dieselbe. In dieser Tonne steigt alsdann das wasser dem äufserngleich hoch. Beym Bau der Brücke zu Orleans setzte man zwey Tonnen übereinan-der, einige Quellen wurden auch durch in dieselben eingerammten pfähle verstopft.'
Alles anfquellendes Wasser mufs daher für sich abgesondert, entweder mihnammplanken, oder wie eben gezeigt ist, eingeschlossen werden. Zuweilen kann :man auch dadurch seine Ergiefsungen hemmen, dafs man darüber (auf die Quelle) einhölzernes oder gar dichtes Gefäfs, in der Form eines umgestürzten Trichters, bis aufden Boden stürzt und dasselbe mittelst einiger Rammpfähle auf denselben fest an-schliefst; diesem Gefäfse aber oben einige zolle im Durchmesser habende Rohre gibt,welche über das wasser von der Baugrube hervorstehen mufs, wodurch das Quell-wasser aufsteigt. Einer solchen Vorrichtung, die mit dem Abbohren der Quellen vie-les gemein hat, bediente man sich beym sau der grofsen schleuse zu cherbourg,Wie Belidor Tome n. §. 316. erwähnt.
§. 74. Ist der Bauführer in die NothWendigkeit gesetzt, mit dem Fangedammedergestalt in den rlufs hineinzugehen, dafs dessen unterwaschung zu befürchtensteht, so mufs gleich anfänglich, längs demselben, ein Faschinenwerk angelegt wer-den. Dasselbe wird in dem Falle mit zäunen versehen, und mit steinen, ja auchmit Thon beschwert, wenn das Bett des Flusses aus Triebsand besteht, welcher dasWasser durchläfst; daher dessen Beschwerung mit Thon, ziegelgraus, steinen, kleineKiesel und ungelöschten Kalch, die eine Zusammenpressung und Dichtung desselben
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