grofsen steinblöoken fauch wohl zwischen Pochwerke) regelmäfsig-beflecken. In Teis -senden strömen wird überdies die Oberfläche mit dreyzolligen Planken bedeckt.
Das gröfste in einem Kasten aufgeführte Bauwerk ist die schiffsdocke zu rouloiiTab. ÖO. Wie diese construirt ward, und welche Vorsicht dabey angewendet wurde,dies ist bereits seite 158. u. s. w. hinreichend gezeigt. Unter den ©rücken, deren©feiler in auf Grundpfählen gesetzten Kästen erbaut sind, nennt man folgende als dievorzüglichsten: 1) die treslmünster - Brücke , 2) die ulackfriars - «rücke beyde zuLondon, 3) die Brücke zu saumur , und 4) die Brückenpfeiler der Austerlitz - Brückezu Paris .
§. QQ. Die dritte Art von rundirungen, bey welcher auf den eingcrammteapfählen, Längen und Queerschwellen gelegt werden (siehe rig. i. Tab. 102.) , heifstder Bau mit einem pfähl- und schwellrost. Er wird hey solchem Baugründe ange»wendet, dem der Ingenieur die zur Tragung des Baukörpers erforderliche Festigkeit,wenn auch darauf ein schwellrost gelegt würde, nicht Zutrauen kann, oder den ervermittelst der eingerammten pfähle gegen die Angriffe des Stromes zu beschützen hat.In dieser Hinsicht haben die mehresten wehr und Brückenpfeiler, so wie die Brücken-widerlager, einen pfähl- und schwellrost erhalten. In der That ist derselbe auch demsau der Kästen weit vorzuziehen, und ich habe ihn bey allen einigermassen wichtigenBauten angewendet.
Da ich die Errichtung der eigentlichen pfahlroste später abhandle, und davonbeym Brückenbau (im dritten Bande dieses Werkes) noch Manches verzutragen willensbin, so wird es nützlich seyn: hier dasjenige von dem Einrammen der pfähle anzu-führen , was bey den pfahlfundirungen schwerer oder dem Angriffe des Wassersausgesetzten Gebäuden zn befolgen nothwendig ist. Ja der unsichere -oder schlechtemit Wasser geschwängerte lockere Grund erfordert fast zu allen grofsen Bauwerken,und insonderheit zu schleusen und Brücken, einen pfahlgrund , d. i. eine Gründungmit pfählen, wobey ich bemerke, dafs diejenigen pfähle, worauf ein Bauwerk ruht,drey Hauptbenennungen haben, a) Grundpfähle (pilotis) sind in den Grund Ginge-*rammte und den gemauerten mifs des Gebäudes tragenden pfähle, die daher entweder ihrerganzen ränge nach oder gröfstentheils in den Grund stecken, und im letzten Fall einGemäuer tragen, b) Stützpfähle (pieux) stehen gewöhnlich mehr über den Grundhervor, als sie darin eingerammt sind. Gegen dieselben wird der Eaukörper ange*-lehnt. So sind z. b. im Allgemeinen alle Rostpfähle, Grundpfähle und alle pfähle einesBrückenjoches, oder die pfähle, welche eine Holzwand tragen *) und dergleichen pfählemehr, stützpfahle* Würden aber an einem ßrückenjoch die aussen stehenden pfähle
*) Lien eine Planken- öder Balkenwand dahinter, d. x. halten die Stiitzpfihle eine Scbalwand, so wer-den sie auch wohl (fandpfähle genannt.