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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Erfolg unter andern bey dem' auf den i:Jyston - reisen erbaveten r.euchtlhurme (si 1QS.)Und beym tandshuter-wehrbau (s. Tab. 102.) in Anwendung gebracht ist. Wegender Solidität, welche diese Verbindung zeigt, habe ich sie auch zur Ausführung desvor rriest ia der ithede nach in ein ein plan Tab, Ö8. anzulegenden meerdammes unddes daselbst zu errichtenden- neuchühurmes vorgcschlagen. Zu .'schleusen--und-wehr«böden ist diese construction gleichfalls anwendbar, und wenn in dem oberen stein,bis zum viereckigen-roch hinab, eine kleine oeffnung gehauen wird, so lafst man denMörtel irr diefs noch hinein, um auch den kleinsten p-aurn der zwischen dein nollenund dem Loche entstehen könnte, auszufüllen. Wie man zwey horizontale stein-lagen mittelst einer nette in Verbindung bringet, diefs hat srneaton (siehe s. 2ÖQ.)an dem Bau des oben genannten Leuchtthurmes, und irren bey der Kuppel derPaulskirche in London gezeigt. Mufs eine Mauer auf Felsen aufgeführt werden,und soll dieselbe dem Anfalle der wellen, des Stromes- oder der Eismassen, wider-stehen , so müssen in dem Felsen selbst Vertiefungen, für die steinlagen oder stufeneingehauen werden ,. man sehe die.unten auf Tab. 53. stehenden Figuren ; oder manmufs eiserne Bolzen oder Federn zwey. schuh darin einlassen, und diese müssen inder ersten steinschicht eben so tief in darin, ausgebohrten Lochern hinein reichen,Seite 188. n. s.-w. Diese dreyerley Verbindungen-: mit den steinernen Dollen, dernette und den Bolzen, machen die eisernen Klammern gänzlich entbehrlich. Vor-züglich ist die erstere Methode bey denjenigen steinlagen, zwischen denen- dieschleusen-T-horanker eingelegt werden, und bey den oberen steinlagen eines Meer-dammes nützlich. Zur Sicherheit können in einem Mauerwerk, dessen Steingattungein regelmäfsiges und scharfes Behauen nicht zuläfst, in den stofsfugen der steine,rngel oder hölzerne Keile, die man zuvor in oel sieden mag., eingetrieben werden,um bey den steinlagen das verschieben zu verhindern. Dies verfahren sowohl,als das mit den eisernen Federn und der Kette ist bey der Beschreibung; des Bauesvom Leuchtthurme auf dem Edystone - Felsen , angegeben, und dieses werk ist über-haupt äufserst merkwürdig für die construetion der Mauern , weswegen ich auf des-sen Beschreibung verweise. (Seite 181. u. s. w.)

Die Alten legten zuweilen zwischen zwey Werkstück - oder Bruchsteinlagen, einenBalken von solchem Holze ein, das nicht fault, und dazu wählten sie das cedernholz. DieErfahrung lehrt aber, dafs man sich dazu auch des Eichen-, Lerchen-, Kiefern- undBirkenholzes bedienen könne, denn das in Mauern eingeschlossene, gesunde ausge-trocknete Holz wird weder wurmstichig noch faul. Dies habe ich beym Abbruchmehrerer im 12ten und isten Jahrhundert erbauten Kirchen wahrgenommen. ImJahr 1811 liefs ich in Bamberg eine Ö00 Jahre gestandene Kirche für den Wasser-bau, ankaufen, deren Werkstücke ich zur ersten daselbst zu erbauenden Kammer-schleuse, um damit die Vereinigung des Mayns mit der Donau zu beginnen, bestimmthabe. Es fand sich alles in den Mauern und Säulen eingescblossene hoIz vollkommen