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auf und aus ihrem Lager, welche sänimtlich an einer Kette befestigt sind, und schwim*'men, in dem durch die oeffnung stürzenden Strom. Ueber die sechs tfalkenwändegehn so viele Drehbrücken, die nicht nur zu dem beschriebenen Manöver, sondernauch zur Aufsetzung einer aus drey Planken bestehenden drey schuh hohen stauwandab rig. 1. Tab. 93. dienen. Dieselbe ist nothwendig, um den orbflufs bey dürrerJahrszeit so hoch, als eine andere auf dem ueberfallwehr angebrachte stauwand r ig. 3.reicht, aufzustauen. Diese zwischen hölzernen vertikal aufgestellten zwingen und ineine auf dem werke liegenden NOthschwelle stehende wand ab Fig. J. erspart diegröfsere Hohe der Pfeiler und Balkenwände.
Mittelst diesen werken, die gröfstentheils von dem Ingenieur mquet (1720) an-gegeben und erbauet worden sind, hat man also eine der schwierigsten und zusam-mengesetzten Aufgaben bey diesem canal aufzulösen gesucht, und auf die wir nocheinmal bey der Beschreibung des canals selbst kommen werden.
127. Von dieser Einrichtung ist diejenige verschieden, welche an eben die-sem canale, da wo der ognon-Bach ihn kreuzt Fig. 14. 15. und 16. Tab. 93.) ange»troffen wird. Sie giebt ein lehrreiches Beyspiel ah: wie man die wehre anlegenmüsse, um das wasser aus tiefliegenden Flüssen, die von canälen passirt werden,in diese canale, zur zeit der Dürre, einzuleiten und bey Hochgewässern Flufswärtsabfallen zu lassen. Der mittägliche canal hat hier nämlich zwischen zwo Kammer-schleusen und einer stausehleuse (Halbenschleuse: Demiecluse, wie sie die Franzosennennen) einen gleichen wasscrpafs, und ist zwischen Dämmen, die di & ognon-wehrebilden,. welche dem zur schilffahrt erforderlichen wasserstande gleich liegen, einge-schlossen. Das linkseitige wehr staut den ognon-Bach dergestalt auf, dafs derselbeein speisewasser (rrise d’eau) für den canal abgieht, und das rechtseitige ist einniedriges ueberlafswehr. Das grofse von der stauschleuse angehende wehr (chauseegenannt) liegt so hoch, dafs in dem canalstüek (canalet) zwischen der stauschleuseund der gekuppelten schleuse, stets eine schiffbahre wasserhöhe statt findet. Wenndie oberhalb der schleuse von ognon liegende canalhaltung zu viel wasser hat: sowird der ueherflufs durch einen seitenablafs (Rigole de fuite) in den canalet, überdas niedrig liegende ueberlafswehr, geführt, indem diese Leitung von einem hohenufer abgehalten wird, in das zwischen diesen ueberlafs und dem Hauptwehr liegendeWasserbecken einzufliefsen. Damit der canalet erniedrigt werden kann, ehe inandas stemmthor der stauschleuse zu eröffnen im Stande ist, so sind, auf der rechtenSeite der stauschleuse, drey Grundablässe , die man in Fig. 16. sieht, und in derlinkseitigen schleusenwand ein Grundablafs angebracht. Der letztere und einer vonden dreyen dienen wesentlich zur wegsehwemmung der vor das stemmthor siehsammelnden materiale, und das dessen oeffnen verhindern müfste. Vor dieses ThorWird zti dessen Unterstützung, während der ognon hoch anschwellt, eine aus Balkenbestehende: Ffalz - oder suthwand eingesetzt, die man auch bey Ausbesserung der