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steigt ; so wird die vordere nalkenwand x y eingelegt, dann aber auch die zwey-te. Damit diese an die Kette t befestigten Einlegbalken a aus der grofsen Fal-ze des pfeilers springen können, ohne die Mauer zu beschädigen, so ist dieseFalze vorne abgeschrägt; damit ferner das oben beschriebene oeffnungs - Manöver gutvor sich gehe, so ist auf jeden pfeiler bey g (s. die Oberfläche des pfeilers sro. 4.)ein eiserner Ring befestigt *), durch welchen man ein um die nette geschlungenesseil zieht. In der Folge werde ich, zur Erleichterung dieses Manövers, noch einenRing an der seitenwand eines jeden pfeilers, nicht weit von diesem Ringe, befestigenlassen.
$.15!♦ Es ist schon bemerkt worden, dafs in jedem pfeiler eine Gewölb-oeff»nung bestehet. Dieselben können mit den in Fig, 28. bezeichneten, aus Eichenholzbestehenden, und mit eisernen Bändern überzogenen schütz verschlossen werden **').Dieses schütz läuft nämlich in einen in dem Gewölbe gemachten 2 -f zoll weitenFalz öder mithe. Längs demselben ist eine oben gezahnte eiserne stange befestigt,welche von einem Getriebe t Fig. l6., vermittelst einer Kurbel, auf und nieder be-wegt werden kann. Wie dieses Getriebe auf den Pfeilern, mit drey eisernen stützen,befestigt ist, zeigt Fig. 15. und l6. Es ist in eine Kapsel eingeschlossen, und dieKurbel wird von demselben sowohl, als bey der Vorrichtung mit der eisernen Stan-ge , Fig. 23., nach den mit dem schütz gemachten Manöver, abgenommen, damitkein unfüg statt finden möge.
Die verschliefsung der Gewölbe ist deswegen nothwendig, a) damit beym nie*drigen stände des Stromes immer ein wasservorrath zurück behalten werde, wennes nothwendig ist, und b) das Eis durch die Gewölböffnungen nicht durchfahre.Während dem gewöhnlichen stände des Stromes, und so lange derselbe nicht bedeu-tend zu steigen beginnt, so wie auch während des winters, sind diese runden schü-tze herunter gelassen. Ist der Strom gefroren, und ein Eisgang zu befürchten,dann füllt man, wie gesagt, den vordem iheil der vier Gewölböffnungen mit stroh,und stopft auf diese weise den oberhalb dem schütz liegenden xheil der Gewölbevollkommen zu, damit das Mauerwerk nicht beschädigt werde, und ganz frey vomWasser bleibt.
§. 152. Ist der ström zu einer zeit, wenn auch die Flofsfahrt nicht geht,sehr niedrig, so kann auch diese, vermittelst einer Balkenwand, weil sowohl impfeiler no. 1. als no.. 2« Fig. j. Tab. 101. Falze gemacht sind, geschlossen werden. Die-ser Fall ist jedoch nur im Winter und damals eingetreten, als die Flofsfahrt 54 schuh verlängert wurde; dabey mufsten aber zwey Balken übereinander, mit schrauben, be-
*) Dieser Bing so wohl als noch ein zweyter in der Oberfläche der pfeiler eingelassener dient auch zumEinhangen einer Leiter, die ein recht winkeliges Knie hat, um längs den pfeiler herabzusteigen,
**) Dies Schutz besteht ganz aus geschmiedeten Eisen und wiegt 4 °° Pfund.