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der vorher erklärten vmfassungswand den wasserdichten Kasten des schleusen-Fun-damentes, welcher bey kleinen schleusen zur Dichtigkeit hinreichend ist. Alle übri-gen Queerwände sind nur eine zugabe an Vorsicht: denn dieser Kasten soll ja dasäussere wasser nicht in den Grundbau seitwärts einlassen und der übrige Grundbau,von dem ich bald handeln werde, soll das Quellwasser zurückhalten. In dieser Ab-sicht wird in der Queer-Spundwand, vor der schleuse,, eine doppelte Reihe spund-planken eingerammt und die einzelnen Planken einer Reihe, mit Nuthen und zapfenversehen; auch dieselbe längs Gurtungen und Grundpfählen geschlagen, wie dies imvorigen Kapitel §. 10 Q. und in mehreren stellen dieses Bandes gezeigt ist:
wobey jedoch bemerkt werden mufs : dafs die steine des Fundamentes über dierundherum laufende Spundwand gedeckt werden. Ja , wenn die schleuse von dergröfsten Art ist xind in ein strömendes wasser geht oder die Ablassung durch dierhore geht, so läfst man die untere Queerwand gleichfalls aus zwey Reihen Spund-planken oder einer Reihe spundpfähle bestehen und sichert ihren Fufs mit sinkstückenund Steinwurf, d. i. mit einem sturzbette, sobald nur die wassertiefe, welche fürdie Schifffahrt nöthig ist, eine solche Vorkehrung zuläfst. 6) Damit das wasser,wenn irgend eine dieser Spundwände noch dessen durchliefse, welches jedoch in derRegel und bey sorgfältiger Kinrammung derselben nicht statt finden soll, nicht in ei-nem Theil der Fundirung eindringe, so mögen, bey grofsen schleusen, noch zweyQueer-Spundwände eingerammt werden. Bey schleusen ohne Fallmauer kömmt einedavon unter dem Hauptstück des Drempels und bey schleusen mit einer Fallmauer,gerade am Rande derselben; die zweyte, die ich jedoch in den mehresten Fällen fürüberflüssig halte, kömmt unter dem untern Drempel. Fünf und sechs spund - Queer-wände zu schlagen, ist, selbst im lockersten Boden, ein unnöthiger Aufwand: dennjede aus spundpfählen bestehende wand soll so tief eingerammt werden, dafs sie dasWasser nicht durchläfst und die seiten - Spundwände, mit denen am obern und un-tern Ende der schleuse eingerammten Queer - Spundwänden formiren, wie gesagt,den Kasten des Grundbaues. Ein anderes war es bey der schleuse von slykens, dieeine tänge von 900 schuh hat und im Quellsande erbauet ist, den man also in ver-schiedenen Abtheilungen oder Kisten einpressen und mit Füllgrund compact machenxnufste. Ein solcher Boden kann auch bey schleusen von mittler Gröfse , wie obenerwähnt ward, die schlagung von zweyen Queer - Spundwänden im Innern des Fun-damentes , nothwendig machen.
Da die Dichtigkeit des Fundaments bey den hölzernen schleusen eben so wohlals bey massiven nothwendig ist, um das Eindringen des Grundwassers zu verhin-dern , so gilt alles, was ich hier von den Spundwänden der massiven schleusen vor-getragen ist, auch von denen der hölzernen.
§. 191. Wenn wir den Grundbau der schleusen weiter verfolgen, so kömmtdie Ausfüllung zwischen den Grundpfählen und Spundwänden in Betracht zu ziehen.
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