•welche mit einem stöpsel verschlossen werden, den man mit einem ncbel auflüftet.Unter den schleusenlhoren gehen die Mauern des schleusenflurs und der seitenwände3 Fnfs tiefer in das Erdreich, und die Franzosen nennen sie rnitrs des bartardeaux.
§. 214. Fig. 3. Q. 12 und 13. stellen die auf einigen englischen canälen er-baueten schleusen, gröfster Gattung dar; Fig. 13. w und Fig. g. g ist das obereThor. Gefüllt werden diese schleusen durch sehiefliegende umlaufe f geleert mit-telst Ziehung derer in dem untern Thor rig. 12. befindlichen sehiitze h. Bas Eignedes mauerwerks dieser schleusen besteht darin, dafs in demselben eiserne aneinandergeschmiedete Stangen e Fig. Q. liegen, welche kostbar sind, und die die Festigkeit den-noch wenig vermehren.
§. 215. Die schleusen auf dem gr&fsen rereinigungs - ccmal (The grand Junc-tion canal) in England sind in Fig. 10. 11. 17 und 18. dargestellt. Sie wurden aufsehr festen Boden erbaust, und haben deswegen ein dünnes zlegelgewölbe zu ihrersohle. Die Füllung und Ausleerung geschieht mittelst rund gemauerten umlaufen,die eine viereckigte oeffnung haben und mit Aufziehschützen verschlossen sind.
21 6 . Die schleusen auf dem canal des Herzogs von Bridgewaler sind soconstruirt, wie die Ile und 2te Figur zeigen . Von andern schleusen unterscheidensie Sich dadurch, dafs ihre umlaufe c d b und h if ausserhalb den Seitenmauerngelegt sind, welches eine nachahmungswerthe Vorsicht ist, weil dabey die schleusen-mauern verschont bleiben, wenn gleich die umlaufe beschädigt sind. In d und istehen die Vorrichtungen zum Aufschrauben der Aufziehschütze, welche denen inFig. 25. Tab. 8Q. ähnlich sind. Aus der untern • Kammer wird aber das wasser durchdie Thorschütze ausgelassen; die 8 schuh hohen Fallmauern bestehen aus Quadern.Ein gleiches gilt von den einzelnen Schleusenkammern. Die mehresten von diesenschleusen haben nicht blos einen schwell- sondern auch einen pfahlrost, und derschleusenboden ist mit doppelten calfaterte» Planken belegt. Sie würden ohne Zwei-fel eine längere Dauer versprechen , wenn sie mit einem sturzbette versehen wären.
$. 217. Auf dem canal zwischen oxford und coventry sind die schleusenFig. 3. 4 und 5. gröfstentheils von ziegein, auf einen schwellrost erbauet. Einigehaben einen hölzernen Boden mit doppelten Flankenlagen; bey andern besteht derBoden aus in Trafsmörtel gesetzten ziegein. Sie haben zwey Umläufe Das schütz f.wird mittelst einer welle und Haspels aufgezogen. Der oberirrdische umlauf a b,womit sie sich von vielen andern schleusen unterscheiden (dessen in Stufen abge-theilter Boden, wodurch die Geschwindigkeit des Wassers, vermindert wird, ist inFig. 4. gezeichnet, wo a die rallmauer macht)., dient: um aus den ehern canallial-tungen das Schnee- und Regenwasser bey Zeiten abzuführen, damit es die canalufernicht übersteigt. Das obere Thor besteht aus einem Flügel, d. i. aus einem Anschlag-thor; das untere, worin sich die schütze zum Ablassen des Wassers befindet, ist einStemmthor. Da, wo der Boden locker ist, gehen unter der Fallmauer und dem unternir. B4» 9®