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säes Fahrwassers, mir sehr precaire Hülfsmittel sind, indem sie die Ursachen der Er-höhung des Flursbettes nicht auf immer wegschaffen können ; welche in dem fehler-haften Lauf des Flusses gesucht werden müssen: so ist es einleuchtend, dafs, unter«diesen Umständen der Ingenieur zu den Flufscorrectionen seine Zuflucht nehmenwerde, die ich im nächsten Absatz erwähne, und speziell im lten Bande abgehan-•delt habe.
1Q1. Zur Ausräumung der Steine, Bäume, wurzeln und pfähle, und zurAustiefung des Fahrwassers in Felsen wird man, beym niedrigsten Wasserstande, alsovorzüglich im Winter und bey zugefrornen Flüssen, sich folgender Methoden mitVortheil bedienen ! Bäume und Wurzeln mögen an ihren schwersten Ende mit Ket-ten umschlungen, diese mit der steinklaue und dem Hebekeil 2. B. s. 439., oder derSteinzange (Tab. 100. Fig. 28. 40 und 41.) gefafst, und vermittelst eines auf einemFlofs oder Fahrzeug, oder auch auf festen Grund gestellten Wuchtbaums Fig. 31. ge-hoben, und dann mit der Erdwinde h Fig. 50., mit rlaschenz'ügen (2. B. S. 4Ö0.),mit lieb - und Zugmaschinen 2. B. s. 4Ö2 bis 4Ö4. ; mit dem Richtbaum 2. B. s. 4Ö2und 47Q.; mit dem k rahnen (2. B. s. 4Ö3.) oder mit dem Druckhebel 2. B. S. 471.,und mit an die Kette befestigten Seilen , über das Flußbett hin, aus dein Strom, andasjenige Ufer, längs welchem die gröfste Tiefe in der Nähe ist , damit das Wasser.die Lasten hebt, und das Manöver erleichtert, geschleppt werden. Zum Aus-ziehen der pfähle oder zur Hebung der Bäume kann gleichfalls eine einfache schrau-be, eine Heblade oder auch die in Fig. 10. Tab, 100. dargestellte winde gebrauchtwerden, wiewohl der Wuclitbaum den Vorzug hat. Sogar mittelst der Ramm-Maschinekönnen Pfähle ausgezogen werden, wie dies im 2ten B. S. 480. gezeigt ist. Auchkann dazu der Hebel auf die im 2. B. s. 478. beschriebene Art angewendet werden.Hat man eine ganze Reihe von pfählen auszuziehen , so mag der Wuchtbaum übereinen an zwey pfählen mit Klammern befestigten Balken gelegt werden , um den da-zwischen stehenden Pfahl auszuziehen.
- .Sind die Bäume und Wurzeln aber nicht tief in den Grund eingesenkt: sobringt man die Zugseile daran , ohne sie vorher zu wuchten, und windet sie mitder Erdwinde ans Ufer. Auch bedient man sich zur Wegbringung der steine, desHebels und der Brechstangen, so wie der Walzen Tab. 100., a, b,,c. Der schlämmund sand wird mit denen im 2ten B. s. 484. u. s. w. beschriebenen Vorrichtungenaufgefördert, und einzelne hohe stellen können, im schnell fliefsenden Strome, ä derdie angefangene Vertiefung, wo nicht fortsetzt, doch erhält, mit Ankern (2. B. s. 488.)ausgefurcht werden. Pfahle mögen nach den im 2. B. s, 487. beschriebenen Metho-den ausgezogen, mit wassersägen (2. B. s. 4SI.) abgeschnitten, oder, wenn sie imtiefen Wasser stehen, aus dem Boden des Flusses heraus gebrochen werden. .( 2 . B.s. 492 .) Grofse steine und Felsen mufs man , je nach ihrer Beschaffenheit, entwe-der nach der im 2 . B. s„ 518 — 522. beschriebenen Methode, vermittelst Keilen und