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Brechstangen, oder mit Pulver sprengen, und denn mit den beschriebenen Maschinen.oder durch Menschenhände gewaltigen ; zu welchem Behuf auch wohl Rüstungen inden Flufs zu errichten seyn werden.
Auch aus diesen citationen wird der Leser die Bemerkung folgern: dafs dieeinzelnen Abtheilungen der Wasserbaukundc untereinander im Zusammenhänge stehen,daher alle studiert werden müssen, und dafs diese Materie hier defswegen in derKürze abgehandelt werden konnte.
IV. Von der Verbesserung des Laufs der Flüsse, in Beziehung auf die Schifffahrt,
§. 192. Die Aufstellung allgemeiner Maximen, zur Behandlung der Flüsse,um ihre Fahrhahrkeit einzurichten, oder zu verbessern, läfst sich aus demjenigenableiten , was ich in der Flufsbaukunde ( siehe den lten Band) gelehrt habe ; darinhabe ich nicht nur von der Natur der Flüsse, sondern auch von den Mitteln gehan-delt, womit der Ingenieur die rlufsbahnen zweckmafsig leitet; Mittel, welche gröfs-tentheils auf die schifffaahrmachung der Flüsse eine Anwendung finden. Die Band LSeite 352 u. s. w. beschriebene und verbesserte Leitung des Nieder-Rheins und derGelderschen yssel , stellt hierüber ein lehrreiches Beyspiel auf. Wenn ich nicht über-zeugt wäre: dafs eine gedrängte Darstellung der zur Verbesserung der Flüsse ( zumBehuf der Schifffahrt) abzweckenden Maximen , das Studium dieser Abtheilung derWasserbaukunde sehr erleichtert: so würde ich mich nur auf .den I. Band beziehen;aber diese 'Leberzeugung rechtfertigt eine kurze Wiederholung, l) Insofern die Gröfsedes hydrotechnischen Abhanges von dem Flufsbette, die Gröfse der Geschwindigkeitdes Stromes bestimmt , und die Schifffahrt um so mehr erleichtert wird, als dieseunbedeutend ist, so wird sich der Ingenieur nur dann zur Geradeleitung der Flüsse(auf lange strecken) entschliefsen , wenn die Geschwindigkeit des vollufrigten Stro-mes nicht schneller als 5 Fufs wird (1. B. s. 211.) , weil bey dieser Geschwindigkeitein Pferd mehr, als hundert Cenlner zieht, folglich die Schifffahrt noch mit Bequem-lichkeit betrieben werden kann, weil ferner die gerade Bahn den Umweg, welchendie schiffe in Flüssen, deren Lauf viele Serpentinen hat, nehmen, dergestalt abkür-zen kann, dafs an zeit mehr gewonnen wird, als an Kraftaufwand verführen geht,und die Anzahl der Pferde, nach den schnellsten Flufsbezirken, eingerichtet seynmufs, auch die Fahrt, flufsabwärts, ohne Zugvieh statt findet; und da endlich dieGeradeleitung der Flüsse, eine gröfsere Tiefe, (1. B. s, 272.) bewirkt, und die Ueber-schwemmungen entfernt, so ist sie vorzüglich, in Hinsicht der Schifffahrt, bey denlangsam fliessenden Gewässern, ein vortreffliches zur Verbesserung des Laufes derFlüsse nicht genug zu empfehlendes Hilfsmittel!
Indem also eine reguläre Flufsbahn für die Schifffahrt bequem und vortheil-haft ist, auch die vielen Serpentinen einen langem Weg und Versandungen verursa-chen , so ist es zweckmafsig : die schädlichsten zu durchgraben, die der Abführung
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