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nehmung Franz I. gezogen , der nur in ihre Hände fiel, weil pavia wohl befestigtund vertheidigt, ihn zu lange aufgehalten.” Ueber die Wichtigkeit der Festungensagt carnot in dem angeführten Werke: „Festungen, die längs einem Flusse ange-legt sind, der, wie der Rhein , die Landesgränze bildet, machen den Angriff dieserGränze, dem Feinde, wo nicht unmöglich, doch sehr gefährlich. Ist ihm der ueber-gang dennoch gelungen, so bedrohen sie ihn, sobald er den Einbruch fortsetzenwill, ohne sich zuvor dieser rlätze bemächtigt zu haben, mit einer Verfolgung imRücken, mit Abschneidung von seinem eigenen Lande oder durch eine Diversion ausdiesen dazu eigends schicklichen orten. Will der Feind diese Festungen erst ero-bern, ja dann bieten sie ihm grofse Schwierigkeiten dar, weil der Flufs, indem erdie Belagerungscorps von einander trennt, glückliche Ueberfälle erleichtert.” DieAlliirte Armee hat daher am Ende 1813 diesen Umstand dadurch auszuweichen ge-sucht, dafs sie die am Rhein liegenden Festungen umgieng, und durch die Schweiz in Frankreich einrückte , von wo aus man Festungen von Bedeutung nicht antrift,und dann kann die Schweiz selbst als eine grofse Festung betrachtet werden; endlichscheinen die längs dem Rhein und in Holland liegenden Festungen nicht gehörig mitallen Bedürfnissen und hinreichenden Garnisonen versehen gewesen zu seyn; unddies gehört doch zu einer langen vertheidigung und zu wirksamen Ausfällen ! Auchhat carnot vergessen : die Schnelligkeit einer grofsen Armee in Anschlag zu bringen,wovon aufserordentlich viel abhangt: denn Vver dem Feinde zeit läfst sich zu sam-meln , setzt viel aufs spiel, eben so derjenige, welcher seinen Armeen in einem un-fruchtbaren Lande es an Lebensmitteln und Fourage fehlen läfst. Die strafsen derim Rücken liegenden Länder sollten damit gleichsam bedeckt seyn ! Eine zur Unzeitangebrachte Schonung solcher Länder ist in mehreren Kriegen von bösen Folgen ge-wesen , und die* Erfahrung bleibt für uns Menschen die beste Lehrmeisterin! „ Die
festen Plätze’’ sagt carnot, „wenn man darauf rechnen darf, dafs sie sich lange zeithalten , bieten viel Mittel zu Diversionen dar, weil man, während der langwierigenBelagerung, die der Feind unternehmen mufs, zeit gewinnt, irgend einen Einfall inseinem eigenen Gebiete zu wagen, Bestürzung zu verbreiten und dann zurückzukeh-ren , um ihn zur Aufhebung der Belagerung zu zwingen , falls er dies nicht schongethan hat, um seinen eigenen Fleerd zu Hülfe zu eilen. Wer eine gute Kette vonFestungen besitzt, hat es jederzeit in seiner Gewalt, eine Schlacht anzunehmen oderabzulehnen. In diesen Festungen wird er alle Lebensmittel des platten Landes hin-einhringen, sich darin zurückziehen lind den Feind überall beunruhigen, dem esschwer wird , in diesen geleerten Gegenden seine Subsistenz zu fristen, sobald er inMasse agiren will. Zerstreut er sich, dann greife man ihn an und bekämpfe ihn somit Muth und vortheil. Was hielt die Fortschritte nannibals gegen die Römer auf,als der lange Widerstand, welchen spoletto und andere kleine slädte leisteten , dieer angriff? Was erhielt Flandern dem König von Spanien , nach der Schlacht von