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liende spannträger angebracht worden seyn, wovon jeder Spannträger mit 4 nängesäu-len zu 15 zoll Breite und 18 Zoll Dicke hoch seyn, so, dafs jeder Träger aus 5 sol-chen Balken der Länge nach, und aus fünfzehn in allem, besteht, weil drey Balkenaufeinander Hegen, wovon der obere und untere Balken mit fünf 1 ■§ zoll tiefenzahnschnitten, in dem mittlern Balken eines jeden Schwellenfeldes, eingelassen ist.Durch jeden solchen Balken sollten drey, achtzehn Linien starke, eiserne Schraubengehen, um dieselben zusammen zu halten. Mit einer geringen Abänderung ist nachdieser viel llolz und Schrauben erfordernden Brücke die rreifsgerberbr ticke zu Wien erbaut, welche zwey oeffhungen, jede zu hundert zwey und zwanzig Schuh hatte.Ihr Bau dauerte vier Jahre, und kostete über viermal hundert tausend Gulden; einesumme, wofür man acht Bogenbrücken, nach meiner Construction, hätte erbauenkönnen, wenn' das Holz in Baiern gekauft worden wäre. Sie ist im Kriege 180Q ab-gebrannt, und bis jetzt nicht wieder hergestellt worden. Füglich könnte man sie,nach meiner Construction, mit 30,000 fl., aber schöner und dauerhafter wie zuvor,errichten; weil die Widerlager und die Pfeiler noch stehn.
Das zweyte grofse Sprengwerk ist in Paris von den Ingenieurs Demoustierund Duvivier (1802 und 1803) bey der Brücke de la eite ausgeführt. Man findetsie in dem Journal polytechnique und in Schulzens Beyträgen zur wasserbaukunst,dargestellt. Sie hat zwey oeffnungen, jede zu 97 Schuh, und der Radius der Bögenbeträgt vier hundert Schuh. Die Widerlager und Pfeiler bestehen aus Mauerwerkvon Werkstücken und Bruchsteinen. Erstere sind in Kasten gegründet. Vier 14 bis18 schuh lange geradlinigte, etwas krumm gehauene Holzer sind aufeinander gelegt,und auf sechs Fufs Entfernung mit einem eisernen Bande umgeben. Auf/jeder Seiteder Brücke liegt ein solcher, der Höhe nach aus vier gekuppelten Balkenstücken be-stehender Hauptträger, welcher mit einem in das verschaalte Geländer angebrachtenHängewerk verbunden ist. Von einem solchen seitenträger zum gegenüberstehendengehen, alle zehn Schuh, zwey bogenförmig gekrümmte eiserne Stangen, zwischendenen 29 bis 30 Balken liegen. Durch jeden von diesen Balken und durch die zweyStangen geht eine schraube, und unter dem mittlern Balken ist eine eiserne stützeangebracht, welche durch die untere eiserne Stange, durch den Schlafs- oder Mitt-lern-Balken, und durch die obere eiserne Stange geht, wo sie sich mit einer Schrau-benwindung endet. Diese Stange steht auf einer andern horizontal liegenden , welchevon einem Seitenträger bis zu dem andern reicht. Man sieht daher, dafs auch dieseBrücke, welche nicht einmal ein Steinpflaster tragen kann, indem sie sich damit ge-senkt hat, weshalb dasselbe wieder fortgenommen werden mufste, sehr viel Holz,Eisen und Arbeitslohn erforderte, und dafs dabey.eben so wenig, als wie bey allenbisher in Frankreich erbauten hölzernen Brücken, auf die Verhindereng der seiten-Ausbiegung von der vertical-Ebene, auf die Krümmung der Bauhölzer, so wie aufErsparnifs grofser summen, Rücksicht genommen worden. Vorzüglich hindern die
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