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genoffirang, mit 22' Breite des Fahrweges — 4730 Kubikschuh, und also eben so vielcentner ; die Trottoirs, welche aus Werkstück - platten, wovon der Cubik - Schuh115 Pfund wiegt, und die vier Zoll hoch sind , enthalten 573 Gubik-Schuh, wiegendaher 6 5 8 centner. Diese Last von 4730 Centner liegt auch noch gegenwärtig 1814auf diese Brücke. Bis zum May 1813 war sie aber mit 10169 Centner belastetedenn als sie zum erstenmal gepflastert wurde, da hatte man meine oben angegebeneVorschrift, wegen der Decke des Pflasters, überschritten; zuerst einen schuh Erdeauf die Deckhölzer gebracht, und dann erst ein 12 Zoll hohes rflaster aufgesetzt,so, dafs man das doppelte Gewicht für den Fahrtweg, mit 9460 Centner, und daseinfache für die Trottoirs mit 658 erhält, welches die Last von 10118 Centner aus-macht. Nimmt man den verticalen Druck dieser Last auf die 45 Tragpuncte derBrücke als vertheilt an, so erhält man 22Ö Centner für einen jeden Tragpunkt, alsonicht einmal den zehnten Theil der Last, womit diese Brücke in der Mitte beschwertwerden kann. Wird mm in Erwägung gezogen , dafs über die Bamberger - Bri'iGkeseit dem 8. December I8O9 zahllose Lastwagen , die Artillerie der Armeen , und dieKavallerie im Trott gesprengt ist, und dafs bey dieser aufserordentlichen Erschütte-rung und der Elasticität des Holzes nothwendig eine oscillation des Bogens (wennauch unmerklich) erfolgen mufste : so wird man eingestehen müssen, dafs die Trag-kraft der so construirten Bogenbrücken weit gröfser sey, als diejenige, welche vonden Absichten des Brückenbaues in Anspruch genommen wird, und man kann daher,wie gesagt, ,mit der gröfsten Gewißheit annehmen, dafs diese Bogenbrücken, wennihre Stützpuncte oder Widerlager nicht nachgeben , ohne alle Gefahr eine sechsfacheLast tragen können, welche man durch Rechnung erhält, wenn man diejenige Last,womit eine einzige Curve beschwert werden kann, als ein Hauptdatum angenom-men hat.
$. 70. Ein anderer wichtiger®Gegenstand bey dem sau der Bogenbrückenist die Elasticität des Bauholzes.,- man mufs nämlich näherungsweise wissen., wie starkman die Hölzer krümmen könne, ohne dafs die Fibern zerreifsen.; und diejenigenVersuche, welche für die Ausübung vom Nutzen seyn sollen, müssen auf eine Artangestellt werden, welche derjenigen ähnlich ist, nach welcher man bey der Aus-übung verfährt. Bey den Bogenbrücken erhalten nämlich die zu krümmenden Hol-zer ein oder mehrere Unterlager. Auf diese Weise habe ich folgende versuche aufdem Wasserbauhof zu München angestellt. Die Vorrichtungen dazu bestanden aus6 bis 13 Rufs tief eingerammten Pfählen, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 Eig. 1- Tab. 112.,und aus neun Stützstreben a, w’ovon die linkseitigen sechs an eine sich an einenrfahlzaun anlehnende schwelle gestützt waren, 2) aus der Stützschwelle a a, unterwelche der zu krümmende Balken b c gesteckt ward. Diese Vorrichtung diente demBalkenende b zum Widerlager , 3) Der Balken selbst lag auf zwey Unterlagern nund e. 4) Auf den Balken b c war ein Holz * gelegt, um des Balkens Ende