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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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desto tiefer senken, und die Spannkette g um dasselbe und den, durch zwey, 4 Schuhtief eingerammte pfähle, gehenden Riegel h schlingen zu können. Die Kette g so-wohl als die Kette i, welche zusammen 2Ö3 f Pfund wogen, wurden nach jedem,vermittelst der Zugseile und dem Flaschenzuge Fig. 2. bewerkstelligten Aufziehen desHebels k l, jedesmal verkürzt. Dieser Hebel ruhte, während der Krümmungsopera-tion-, auf einem zwischen den Pfählen durchgehenden unterlager m. Fig. 2- So wiemm das Ende t des Hebels, woran auch Gewichte p gehangen waren, heruntergieng,bog sich der Balken genau nach einer Bogenlinie, nämlich von seinem Haupt - Unter-lager e oder seinem ßiegungspuncte an, nach beyden Seiten zu, und hob sich defs-wegen etwas über das seinem stiitzpuncte zunächst liegende Unterlager d , währendderselbe das Unteilager e einzudrücken strebte. Der runde Hebel ml batte vondem Unterlager m an bis zur stelle, wo die Gewichte angebracht waren, eine Längevon 33 Schuh, und dessen Stärke betrug 10 § zoll im Mittel, Die Resultate. dieserversuche waren folgende.

Erster versuch den 13. April 180Ü. Biegung der zwey ersten 53 Fufs lan-gen fiichtenen , aufeinander gelegten Balken , jeder 10" bis 10" 2"' im Viereck stark.

Biegung mit eigener und Retten-Schwere zoll Linien

und dem grofsen Hebel ai l ...... 21 10

Die Druck-Kraft an dem einen Ende des Balkens, als wirkend angenommen,beträgt in pfunden 3270 *)s

2) Nach einem Biegungs - Manöver zu 37 Zoll Q Linien, trennten sich dieFibern beyder Balken und das Holz fieng an zu brechen. Das untere Holz wurdebeym Unterlager e eine Linie der Hohe nach susammengeprefst; das obere Holzhatte sich nach der Breite § Linie ausgedehnt. Ich liefs bey diesem Experiment zweyBalken zusammenschiften (so dafs es eigentlich vier Holzer waren) und um die ge-schifftete Stelle zweyer Holzer eine Kette schlingen, dann aber Keile dazwischen ein-treiben, Auch liefs ich in je zwey aufeinander liegenden Hölzern solche Schufskeile

*) Den zu krümmenden Balken (T. 112 . F. 1 .) hatte ich bey der Hälfte und einem Viertheil seinerLänge auf Unterlagern legen lassen, und der 33 Schuh lange Hebel K L senkte sich bey jedes-maligem Biegungs - Manöver bis auf den Boden herab, so dafs die an demselben 3 , 2 Schuhvom Bewegungs-Punkte angebrachte Kette das über das Balkenende 3 Schuh hinausreichendeHolz F senkrecht herabzog. Die Druck - oder Zugkraft, welche die Schwere der Ketten unddes Hebels M L auf das Ende des Balkens ausübte, findet sich nach statischen Berechnungenso : die Schwere des Hebels beträgt 520 Pfund, es ist daher 3 > 2 . x = 5 ,V. 520 und x “ 2081 Ff.ist die 3 Schuh vom Balkenende wirkende Zugkraft vom Hebel allein. A-ddirt man zu diesen2Ö81 Pfund noch die Schwere der Ketten — 265 Pfund, so erhält man 2944 Pfund. DerDrnck y der Ketten und des Hebels am Balkeude selbst, ist daher 3270 Pf., getnäfs der Gleichung¥■ V -• (V + 3> 2Q44. Auf diese Weise ist die "Wirkung, der in F angebrachten Ketten al-lein auf das Balkenende zu 277 Pf., und nach denselben Grundsätzen ist die am Ende der Yer-such-Balhen wirkende Druckkraft, .bey den verschiedenen Versuchen berechnet.