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hoch (in der Nähe des Brüekenjeches) gehoben. Q) Nachdem dieses Manöver voll-»zogen war: legte man so viel Iilötze k Fig. Ö., als die Auftreibung der Bogen zuliefs,auf die Rüstung. 10) Jetzt wurden die Sehraubgeschirre nachgelassen, mehrere inder Nähe des Brückenjoches angebracht; und nur viere blieben gegen die Mitte je-des Bogens stehen. Man hob so die Brüeke in der Nähe des Joches abermals 8 zoll,binnen zwey stunden, und vermehrte die Anzahl der Klötze k , um als sichere Trag-puncte zu dienen. Unter denselben waren mit Fett und Seife bestrichene grofseKeile gelegt, die man zur Erleichterung des Manövers mit den sehrauben , währendder Auftreibung, stets tiefer eintrieb, ll) Yon dem Brücken joche entfernte man jetztabermals mehrere Sehraubgeschirre, und stellte sie auf die Rüstung bey e e Fig. 6.Mit denselben und mit Beyhülfe der vorher erwähnten Keile wurden die Bogen (nippen)flufsaufwärts wieder 12 zoll gehoben, wodurch sie die Hohe und Form der flufsab-wärts gelegenen zwey Rippen der zwey Bögen erreicht hatten ,- und vermittelst derstets gebrauchten schraubgesehirre h Fig. 7*. hatte man sie zunächst in den verticalenStand gebracht. 12) Nun erhöhte man die Klotzgerüste k, trieb die darunter liegen-den Keile an, und vertheilte, auf der Rüstung, alle Sehraubgeschirre, so dafs diemeisten derselben in der Nähe des Brückenjoehes, einige aber unter die Verbindungs-schwellen, andere unter die Curven selbst zu stehen kmen ; man hob abermals die Brückewieder 6 zoll und unterkeilte die Klotzgerüste.- 13) Jetzt brachte man die Schraub-geschirre gegen die Mitte der Bögen, die damit Q Zoll gehoben wurde. Auf dieseweise wurde mit Versetzung der Sehraubgeschirre e, mit Vermehrung der Klötze k,so lange fortgefahren , bis die Bögen ihrer ursprünglichen Form entsprechend-, gehobenwaren. Vier Tage wurden zu diesem interessanten Manöver, wozu 20 Sckraubge-schirre und 30 Arbeiter dienten , verwendet. 14) Um für die Bogen noch mehreresichere Stiitzpuncte zu haben, wurden die aus fünf pfählen bestehenden Nothjoche q q(Fig. 6.) in der Nähe des Brückenjoches, eingerammt und mit schwellen bedeckt;zwischen denselben und den Bögen trieb man Keile ein. 15) So standen nun diezwey Bögen, ohne ein Hauptbrückenjoch zwischen sich zu haben. Die Schlagung ei-nes neuen Joches war daher unbedingt nothwendig, denn l) waren die Pfähle desjoches ganz aus ihrer Richtung gesunken, und andern Theils standen sie, bey derzugenommenen Tiefe des Stromes, 12 bis 14' zu seichte. Es war daher nicht mög-lich, dieselben bis zum Stehen, in die gegebene nichtung, nachzurammen. l6) Umneue pfähle einzuschlagen, mufste man die Kronschwelle des Joches auf die Seite le-gen. Fig. 8. zeigt, wie viel alte Pfähle stehen geblieben und wie viel neue einge-rammt worden sind. 17) Es ist bereits bemerkt worden: dafs ich bey dem Bau derzweyten Brücke die Reste der abgebrannten jochpfähle überall stehen, darauf diebis zur Kronschwelle gehende Rundhölzer schiften und zwischen je zwey pfahlresteeinen neuen Pfahl einrammen Tiefs; so dafs es nicht möglich war, ohne Auszvehimgvon mehreren dieser pfähle, neue jochpfähle einzurammen! Diese wurde folgender-
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