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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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maafsen "bewirbt : man stellte auf die Brücke zwey -zughaspet l und ein Sckraukge-sell irr m, wand um jene ein dickes seil o und um dieses eine starke Kette n\ schlangdiese, so wie die zwey Seile bey p, um den auszuziehenden Pfahl. Jetzt wurdenan den Haspeln sechszehn und an dem Schraubgeschirr vier Arbeiter gestellt, währendvon drey andern unten auf einem Schiff stehenden Arbeitern, mit einem Holz an denPfahl aegestossen wurde. Auf diese Weise ward der pfähl losgewackelt und binnen2 bis 3 Stunden gehoben. Endlich wur.de 18) auf der Brücke eine Kamin - Maschineerrichtet und sieben neue jochp.fähle, bis zum Stehen, eingerammt; die noch stehengebliebenen altern Jochpfühle wurden, vermittelst eines Pfahlknecbtes, nachgerammt,dann wurde auf jedem ein Rundholz gesetzt, und darauf befestigt; alle diese pfählewurden, bis zum Stehen (vermittelst eines Pfahlknechtes) nachgerammt, mit zapfenversehen und die Krouschweile auf dieselben gelegt.

Als ich am 2- october 1813 diesen Bau wieder besuchte, waren nur noch vierpfähle einzurammen. Diese sieben neuen jochpfähle stehen 15 bis 1.6 schuh in denfesten natürlichen Grund, wo wieder eine Thonschicht erreicht worden war.

90. Die Ausführung dieses wichtigen Baues war so wohl geleitet worden*dafs die Brücke während allen diesen Manövern stets befahren werden konnte, wefs-wegen auch die Ramm-Maschine statt eines schwellwerkes und der darin eingehen-den Ruthen., bewegliche Ruthen mit spitzen hatte, so dafs die Fuhrwerke, wenndie Ramme nicht anders gestellt werden konnte, unter dieser Maschine durchfuhren,§. Ql, Um dieses gesenkte Brückenjoch werden jetzt mit Steinen gefülltesenkfaschinen und sinkstücke geworfen, damit es eine desto gröfsere Stabilität habe.Damit die fünf Bogen dieser Brücke, welche nothwendig durch diesen Unfall litten,wiewohl sie jetzt vollkommen ihre ursprüngliche Form haben, für die Zukunft voll-kommen stabil sind: liefs ich in der Mitte noch eine aus zwey Curvenlagen über-einander bestehende Rippe (über die Verbindungsschwellen) einziehen, und von denWiderlagern, so wie auch von den Jochen ab , zwey Stüt.zstreben längs dieser Ribbe,in den zwey ersten Schwellenfeldern, anbringen.

Beschreibung der bey der stqdt Freysing über den isarßufs in r.aiern i. J. 1807erbauten sogenbrücke. Tab, 107. 108 und 109.

$. 92. Unter allen Brücken dürften vielleicht bey keiner so viele Naturhin-dernisse , so viele Einwirkungen intriganter Verhältnisse mitgewirkt haben, als beydieser auf T. 107. perspectivisch dargestellten Brücke, die, in Vereinigung mit denschönen Umgebungen Freysi.ngs ein reitzendes Landschafts - Gemälilde bildet. Einigebey ihrem Baue überwundenen Localschwierigkeiten wollen wir in dieser geschicht-lichen Darstellung entwickeln , von den besondern Einwirkungen aber viele unberührtlassen. Die alte Brücke bestand aus achtzehn Pfahljochen , jedes zu sieben pfählen.Ihre Länge betrug 688 Schuh. Sie hatte eine krumme Richtung , und bildete in derMitte einen stumpfen Winkel. Welche Lage man auch einer neuen Brücke geben,