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stände des Augusts Vertieften diejenige stelle des Flufsbettes, worin die Jochpfahleeingerammt waren, um dreyzehn schuh. Ich liefs daher die Rammarbeiten nocheinmal anfangen, und die jochpfähle wurden noch 4f schuh tiefer bis zum Steheneingerammt. Jetzt erst wurde das joch mit einem Faschinenbau p« (f. 9. T. 108.,)umgeben, welcher am 5. November beendigt war.
$. 99. Des linkseitigen Widerlagers erster Stein wurde am 22. October gelegt,nachdem zuvor vier und achtzig Personen 3 § Tag und eine Nacht über, Flufskieseiund ungelöschten Kalk unter die Rostplanken gefahren und eingeschüttet hatten.Diese Ausfüllung reichte bis auf das Flufsbett hinab.
$. 100. Anfangs october war auch der Faschinenbau des rechtseitigen Wider-lagers (es steht links in F. 4. T. 108.) mit einem 4' über den niedrigsten Wasser-stand gelegten Kranze vollendet. Dieser Kranz oder die höhere Umgebung des übri-gen Faschinenkörpers diente nämlich zur Abhaltung eines höher stehenden w r assers,von dem Bezirke, worin man das Widerlager gründete. Dieselbe wurde fortgerissen,nachdem die Widerlagermauer' mit ihr eine gleiche Höhe erreicht hatte. Die Auffüh-rung dieses rechtseitigen Widerlagers war deswegen äufserst beschwerlich, weil derStrom daselbst, wo es aufgeführt werden sollte, sich eine Tiefe von 22 bis 30 Fufsgegraben hatte. In einem solchen reissenden Strom , wie die Isar , drey und vierzigschuh hohe Fangdämme anzulegen, zumal da ein grofser Theil des Stromes auchhinter dem Widerlager und dem Ufer abfliefsen mufste, war gänzlich unmöglich.Eben so wie die Ausführung des Mauerwerkes in einem Kasten. Ich wählte dahereine neue beym Brückenbau sehr zweckmäfsige Methode, zur Gründung in den gröfstenTiefen und in reissenden Strömen. Ich liefs mitten in der gröfsten Tiefe einen Fa-schinenbau aufführen , und denselben bey £ f (f. 4. T. 108.) quer über den Strombis zum Ufer anlegen. Den Schlufs dieses Faschinenbaues ordnete ich am 4ten Sep-tember 1807 an. Hier, zwischen der widerlagstelle und dem Ufer, wurde derselbe4' unter dem niedrigsten Wasserstande versenkt, damit der Strom darüber hinfiel,wie dies in der citirten Figur ausgedrückt ist, und wovon ich die Ursachen obenangegeben habe. Durch den Faschinenbau liefs ich nun 69 eichene 12 bis 14" starkeGrundpfähle, mit einem 1220 Pfund schweren Rammklotz, eintreiben. Ueber denFaschinenbau, (in der Nähe des eingerammten pfahles) liefs ich, während dem Rammen,feinen Kies aufiahren, welcher, durch die Erschütterung des Rammklotzes, in den Baueinrieselte, und den Rammpfahl umgab. Diese pfähle wurden zu einer Länge oderzu einem pfahlstand von 22 bis 39 Schuh bis zum stehen, d. i. so lange gerammt,bis sie nur noch 1 bis 2 Linien, bey dreyfsig Schlägen, einrückten. Die Beobach-tungen über das Einrammen von 19 Grundpfahlen dieses Widerlagers sind im 2. 8.8. 577. mitgetheilt worden.
Vor Aufzapfung des Schwellrostes auf die Grundpfäble ward eine Ausfüllungvon Kiesel und ungelöschtem Kalk in allen pfahlräumen eingeworfen , dann erst der