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Schwellrost gelegt, und die Rostfelder mit eben diesen Materien vollkommen ausgefüllt,Sie verbanden sich so innig, dafs die Ausfüllung eine vollkommen steinartige Massebildete, worauf sowohl als auf die Rostschwellen, die Rostplanken gelegt wurden.Hierauf wurde nun das Mauerwerk mit gut gebrannten Ziegeln und Tufsteinen auf-geführt, wie dies die Profile und verschiedene auf Tab. 108. gezeichnete Horizontal-schnitte deutlich zeigen , und wie es oben beschrieben ist.
§. 101. Ich komme jetzt zur Errichtung der sögen über den Flufs. l) An-fangs November 1807 war die Gerüstbrücke abc t. 10Q. F. 10. angefangen, und bisden 22. vollendet; auch dergestalt abgeschnitten, so dafs drey Hauptunterlager undeinige Nebenlagerhölzer die Krümmungspuncte der drey Rippen eines jeden Rogensbildeten. An diesem Tage wurde die erste Curve des rechtseitigen Bogens gelegt,und am 28. war die Hälfte von drey Rippen in ihre Lage gebracht, wie es F. 8. T. log.zeigt. Am ersten December hatte man bereits die zwingen an drey Rippen angebracht,und vermittelst Einschlagung von Keilen und Anlegung von Ketten wieder in die ihrzugehörigen Krümmung gebogen, wie dies in Fig. 11. dargestellt ist. Am 7. Decem-ber war (Fig. Q.) der eine Bogen vollendet, die Hauptschrauben und Kreuzstrebeneingezogen. 2) Die mittlern Rippen F. 8. T. 108. wurden zuerst errichtet, um zudenselben besser zu gelangen, und nach Vollendung der zwey Seiten - Ribben dieKreuzstreben und Windruthen zugleich einsetzen zu können. Diese Bauconstructionzeigt sich mit allen Windruthen und Kreuzstreben in der zuletzt citirten Figur sehrdeutlich. 3) So wurde nun dieser wichtige Bau mit aller möglichen Vorsicht undAnstrengung betrieben, und Ende 1807 in der Hauptsache vollendet, so dafs am5. Februar 1808 von der alten in F. 8 u. g. t. log. dargestellten Brücke keine Spurmehr vorhanden war, indem ihre pfähle vier Fufs unter dem niedrigsten Wasserstandeabgesägt, oder bis auf den Grund abgesprengt waren. Während des Baues dieserBrücke war die Passage nur vier Tage gehemmt worden. . 4) Im Frühjahr 1808 wur-den die seiten der Widerlager aufgeführt, alle Brückenhölzer betheert; die Verschaa-lung an beyden seiten gemacht, wie dies in F. 1. T. 108. ausgedruckt ist. Ueberdem schlufsbalken wurde eine Bohlendachung, zur Abhaltung des Schlagregens undSchnees, aufgenagelt, die in F. 7. T. 108. dicht an den Geländersäulen sichtbar ist.Endlich ist die Umgebung des Joches mit grofsen Nagelfluesteinen beworfen, gepfla-stert und mit Cementmörtel ausgegossen. Zur Conservation des Holzes wurde dieSorgfalt so weit getrieben , dafs es zweymal mit Theer bestrichen ist, und dafs vorden Enden der Curven und Kreuzstreben, auf der Oberfläche, kleine Rinnen hi F. 2.t. 108. eingehauen sind, um die Nässe, welche sich längs der Oberfläche dieser schief-liegenden Hölzer auf dem Theeranstrieh hinzog, ablaufen zu lassen, ohne in die Zapfenund Stützsäulen einzudringen. Ja diese zapfen sowohl als die Einkerbungen der Stütz-säulen wurden noch mit siedendem Leinöl ausgegossen. Maafsregeln, deren Anwen-dung von wesentlichen Nutzen ist, und die man nie unterlassen sollte.
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