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Motz anstöfst, um die Schlufsbalken nicht zu schwächen, auch von jedem Jochewurde bis zum schlufsbalken hinauf eine stützstrebe h, an jeder Seite der mittlernRibbe, ein<^ gestellt und eingezwängt. ll) Alle diese neuen Holzer bestehen austrocknen Eichen. 12) Jetzt brachte man die schraubgeschirre zurück, und nahmdie stützen und Gerüstjoche' weg.
Diese Vorkehrungen, welche 1813 ausgeführt wurden sind, während die Brü-cke immer mit den schwersten Lastwagen befahren wurde, so dafs sie die vassagenicht einen Augenblick sperrten, haben der Brücke noch mehr Stabilität und Dauerverschaft, den Bögen auch ihre ursprüngliche Form gegeben. Sie sind vorzüglich _defswegen merkwürdig, weil sie dasjenige Manöver lehren, welches man in demFalle bey solchen Brücken gebrauchen kann, wenn einige rheile der Curven vomSchwamme angegriffen werden oder in Fäulnifs übergehen, und von gesundem Holzeersetzt werden müssen, welches von den Gegnern der Bogenbrücken für unmöglichgehalten wurde. Ich dieser Hinsicht habe ich es also zu beschreiben für nöthigerachtet.
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Beschreibung der bey dem norfe 'Ettringen übef den wertachflufs 18of erbauten so-
genbrücke. Tab. 113. Fig. I. bis V. und XXI., und Tab. 114. Fig. I. bis IX.
$. 114. Das oberhalb den Resten einer von einem gewissen Herrn Amann1806 erbauten und 1807 eingefallenen Brücke liegende wehr Tab. 114. Fig. i., wel-ches den Flufs durchschneidet, war 1808 zerrissen, und der Strom hatte die ältere,so wie die Ueberbleibsel der eingestürzten Brücke gänzlich umgangen, die. zu niedrigliegende Chaussee durchbrochen, und sich einen neuen Lauf, von 141 Fufs Breite,gebahnt. Dieser mufste zuvörderst mit einem Faschinenbau, wovon in Fig. Q., rechtsder Brücke, ein Theil sichtbar ist, geschlossen werden, ehe der Bau des rechtseitigenWiderlagers angefangen werden konnte. Bey Bauwerken dieser Art mufs der Inge-nieur nicht stets eine und dieselbe Stellung der Bautheile anwenden, sondern so weites die Grundsätze der Wissenschaft zulassen, abwechseln. Ich machte daher am15. Oktober 1807 den Entwurf so, dafs dabey Diagonalbögen oder Diagonalrippencn Fig. 5. Tab. 113. angebracht wurden, und die sich gegen den Schlufs g g desBogens mit einer mittlern Rippe e vereinigen. Jene halten also zugleich den Bogenin seiner lothrechten Ebene , und dienen als streben gegen die Wirkung des Windes.Die Weite des Bogens bestimmte ich, nach der hydrometrischen Beschaffenheit desFlusses, zu 144 Fufs; die Bogenhöhe setzte ich zu 8' fest, und gab ihr, des Sezenswegen, im Werksatze, Q Fufs Bogenhöhe. Die Breite der Brücke bestimmte ich zu26 Fufs.
Wir kommen jetzt zur Analyse der Construction und Ausführung dieser Brücke,l) Die aus drey und vier Curven zusammengesetzten zwey Seitenrippen a und sFig. 5. Tab. 113. sowohl als die mittlere Rippe e und die Diagonalrippen cd gehenIII. Band. 4Ö