Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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13 / in die widerlagkammern hinein, und die untere Curve I (Fig. 3 . Tab. 114.) derSeitenrippen stemmt sich gegen die Grundschwelle 3, folglich auch gegen die stiitz-schwelle 2, indem sie in einem Kerbstock eingelassen ist, gegen welchen auch diezweyte Curve 1 anstöfst. Sowohl diese als die Curven 5, 6 sind von den zwey Sei-tenstücken der Stützsäule y (Fig. 6 . und 9 .) eingeschlossen. 2) Da, wo eine auszwey curven 9 , 10 (f. 3 . und 4 .) bestehende Diagonalrippe, bey z, in.einem Kerb-stock eingelassen ist, umgiebt sie ein Seitenstück 3 (F. 4 .) der Stützsäule 4; derenanderes seitenstück zugleich den zweyten Kerbstock, worin die oberste Curve 5 derSeitenrippe eingelassen ist, einschliefst. 3) Hinter den zwey stützsäulen yy (F. 5.T. 113 . steht eine Stützwand hh, welche sich unten (s. Fig. 5. Tab. 114 .) an zweySchwellen i und k und an sechs der Queere nach gelegten, gleichsam Keile bildendenHolzstücken m anlehnt, dann aber von streben unterstützt ist, die sich an einge-rammte Pfähle p g anstemmen, wie dies auch in T. 3. t. 114. angegeben ist. 4) Dieersten drey Holzer m (f. 5. T. 113.) gehen von der Stützwand bis zu dem Stütz-pfahle n und bedecken sowohl die Schwelle k als die drey Holzer i. Sie korrespon-diren mit den drey Stützpfählen nnn und mit den Rippen a e b. 5) Die Zwischen-räume 2, zwischen den drey Holzern m und dem untern Theil des Widerlagers sowohlals der Theil 16 (F. 3. T. 114.) über die schwelle k und den drey Keilstücken i, sindmit einer Mauer 16 bedeckt, welche als Stützpuncte dienen. 6) Damit die l6' inden festen Grund eingetriebenen stützpfähle n sich nicht umbiegen, so sind nochrückwärts sieben stützpfähle p und g (f. 5. T. 113.) eingerammt, von welchen nachden Stützstreben gehende Anker angebracht sind, worüber (um ihre Steifigkeit zuvermehren) eine Queerschwelle r angelegt' ist. 7) Auf diese Weise hat die Brückeihre Stützpunkte erhalten. Auch ist die Spann - oder Tragkraft des aogens dadurchverstärkt worden : dafs zwischen der Stützwand h und den vordem Queer sch wellenv noch Spannschwellen u (f. 5. T. 113 .) angebracht sind.

8) Die zwey Seitenrippen der mittlern Rippe und die Diagonalrippen sind auffolgende Art zu einem soliden Baukörper verbunden worden, a) durch die eilf Ver-bindungsschwellen n (f. 2. t. 114 .) als durch die Trag - oder Deckschwellen o, und&) vermittelst denen dadurch gehenden 1 § zoll starken Schrauben *). Der Bogenkann daher nicht oscilliren ; es sey dann, dafs alle seine Schwellen und Curven inSchwingung gebracht werden, welches, der engen Schwellenfelder wegen, nicht statthat. c) Die Dritte Verbindung der Rippen untereinander ist durch den Zusammen-hang der vordem schwelle v (f. 2. und 6. T. 113. und 114.) mit den Stützsäulenyyy, welche an ihre Vordere Wand anstofsen, bewirkt worden, und endlich sindd ) die Diagonalrippen und die mittlere Rippe auf folgende Art bey ihrem Schlüsse,d. i. bey e e (f. 3 . x. 113.) verbunden oder gekuppelt worden. Es geht nämlich

*) Die säinmtlichen Schrauben zu dieser Brüche haben mit den Muttern, Scheiben und Schrauben-schlüsseln , 4624 Pfund gewogen und kosteten 1510 fl.