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gern sind sechs pfähle q Fig. 16. eingerammt; mit drey Ankern r und einer schwellep verbunden.
3) Die drey Bogenrippen sind unter sich verbanden: a) mit den auf 15' Ab-stand liegenden sieben verbindungsschwellen jv w Fig. 15. 16.; b) mit den Bauhölzerno 0; c) den stützsäulen y, d) den Kreutzstreben a b und endlich mit den an Stütz-klötze angestemmte Windruthen c d (Fig. 1 6 ,) und k l.
4) Alle grofse schrauben dieser Brücke sind lf Zoll, die übrigen ein Zollstark. Sie haben mit ihren Muttern, platten und den Schraubenschlüsseln 2540 Pf.gewogen.
5) Der in Fig. 13. und 14. Tab. 113. dargestellte Werksatz wurde im Juny180B unter Leitung des Bauinspectors Gerold, der den Bau der Brücke führte, ange-fangen, und am 5. Januar 180Q wurde die Brücke bereits befahren. Sie setzte sich,nach Wegnahme des Gerüstes, in der Mitte, anfänglich 6 zoll, und in dem erstenMonate des Gebrauchs nach drey Zoll, dann aber noch mehr.
§. Il6. Wenn der Kenner die Construction dieser Brücke analysirt, so wirddieselbe von ihm weit fester als die Construction der Brücken von Oettingen, Augs-burg und Biesenhofen befunden werden. Ich machte dieselbe vorzüglich wegen dergeringen Bogenhöhe, so solid und sparte weder an Curven noch Kreutzverbindungen.Unglücklicher Weise hatte ich mich auf die feste Lage der in jedem Widerlager lie-genden drey Stützschwellen 2 2 F. 15. T. 113. und auf die hinter die Widerlager an-gerammten Stützpfähle verlassen, welches ich allerdings defswegen konnte, weil diesenihre Schwellen sich an eine Queerschwelle 4 und an eine pfahlwand p anlehnten, welcheletztere bis zum Stehen eingerammt werden sollte, und vermittelst streben und einerzweyten pfahlwand unterstützt war. Aber diese zvvey Pfahlwände gaben nach, und wie-wohl die Stützschwellen noch vorne eine geneigte Lage hatten, so wichen sie dennochzurück, nämlich die im linkseitigen Widerlager angebrachten drey um 4 zoll, unddie im rechtseitigen 5 zoll. So kam es denn, dafs der Bogen endlich 1813 um dreySchuh sich senkte, und daher wurde die Umbauung dieser Brücke nothwendig. Esblieb die Construction der Brücke unverändert; den nogen liefs ich an eine queerliegende schwelle, zunächst aber an Stützsäulen anlehnen, an seinen Enden 3 Schuhsenken, und einen schuh in der Mitte erhöhen, so dafs die Bogenhöhe I2f / beträgt.Es stützt sich jetzt der Bogen an die Q' dicke Mauer der Widerlager. Dann sind allein die Widerlager kommenden Curventheile und verschiedene schwellen, aus Eichen-holz gemacht, und der Schlufsbalken 7. 8. hat eine Neigung von 2" auf die Klafter,von der Mitte des Bogens gegen die Widerlager erhalten, um zur Spannung und Trag-kraft der Brücke beyzutragen. Diese Umbauung wird im May 1814 bewerkstelligt werden.
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