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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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senkt hatte. Hierdurch war die rechte Hälfte des Bogens, etwa auf ein Drittheil vondessen Mitte angerechnet, sechs zoll gestiegen. Ich liefs daher das enorme hohePflaster von der Brücke wegnehmen, und das gegenwärtige, welches, wie wir $. 6g.gesehen haben, 47 30 Centner beträgt, sorgfältig legen. Da die Mitte des Bögens,seit der Erbauung der Brücke sieh nicht gesetzt hatte, so glaubte die Localbauia-spection, dafs, als der linkseitige Schenkel des Bogens nach Hinwegnahme des Pfla-sters, beynahe in seine vorige Form zurückgesprungen war, die Mitte des Bogen*mehr als mit dem blofsen Steinpflaster beschweren zu müssen, um für die Zukunfteinen ähnlichen Fall zu verhüten; sie liefs, in dieser Absicht, noch zwischen denRippen, den ofaern Tragschweilen und den strafsenträgern , grofse Steinplatten, dieeine Last von etwa 40 Centner ausmachen mögen, auf festgemachte Bretter legen.Dieses konnte ich nicht billigen, weil auf diese Weise die Nässe zwischen den Rip-pen, Schwellen und Strafsenträgern sitzen bleibt, diese Hölzer folglich selten trockenwerden, und bald faulen müssen. Ich werde daher diese steine im Laufe diesesjahres wegnehmen lassen. Um den schweren Fahrweg noch mehr zu unterstützen ,und künftig die unverständige Benutzung, welche darin besteht, dafs die Artillerieund cavallerie, ja selbst die Frachtwägen darüber im Trabe fahren , unschädlich zumachen, habe ich im Herbste 1813 die Stützschwellen 1, 2, 3, 4, 5, 6 v. 3. u.IV.anbringen, und in allen Schwellenfeldern ohne Unterschied die doppelte Lage vonWindruthen einspannen lassen, wie dies f. V. VI. zeigt, und die sich an Stützklötzeanspannen.

Ich mufs noch bemerken, dafs die schrauben nicht nach dem Mittelpunctedurch die Schwellen gezogen sind, wie dies in Fig. III. und IV. angedeutet ist, son-dern dafs sie alle vertical stehen und dafs die Brücke vollkommen ihre Bogenform,nachdem man das anfänglich darauf gelegte schwere Pflaster weggenommen, wiederannahm, und dafs sie diese Form auch jetzt (1814) hat, nachdem das neue pflaslerdarauf liegt. Diejenigen, welche demnach eine ähnliche Brücke erbauen wollen,,werden gut thun, gleich anfänglich die bey dieser Brücke später angebrachten stütz-streben und doppelten Windruthen anzuordnen.

Vorschlag bey Kehlheim über die Donau eine'sogenbrücke zu errichten. Tab. 119.

§. 124. Der im Januar 180Q vorgefallene Eisgang der Donau batte in und bey derStadt Kehlheim so grofse Verheerungen angerichlet, dafs man den schaden zu achtzigtausend Gulden schätzte *),, und die daselbst gestandene pfahlbrücke fortgerissen.Ich habe daher den Vorschlag gemacht, die Stadt Kehlheim und die Landrichters-Wohnung n vermittelst dreyer steindämme g e (man sehe die Karte):, Tab. e und n,so wie mit einer neuen Chaussee b c, gegen die Anfälle der Eismassen zu schützen,.

*) Die auf Tab. D dargestellte Karte giebt von dem Locale Aufschlufs. Dieses Kupfer gehört näm-lich zum ersten Bande,

Ilf. Band,

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