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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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und zu ihrer ungestörten Abführung eine Bogenbrücke a b, von drey Oeffnungen,jede zu 180' Weite und 12 Schuh Hohe Fig. xi. Tab. 11Q, nach eben der construc-tion, nach welcher die vilshofer - Brücke erbaut ist, und nur mit dem Unterschiede,dafs die seiten - und Diagonalbögen der mittlern oeftnung aus doppelten Curvenlagenneben einander bestehen sollen, damit der ganze Brückenkörper die gröfstmöglichsteStabilität erhält, und dafs anstatt der in den ersten Schwellenfeldern über die Bögenliegenden Balken, stiitzsäulen a, a stehen sollen, zu erbauen. Jedes Joch hätte drey-zehn Jochpfähle erhalten, mit einer verschaalung umgeben, und im Innern mirSteinschutt und Cement gefüllt werden sollen. Um die Joche würde ich grofse Fel-■senstücke, die man in der Nähe hat, bis zwe y Schuhe über den niedrigsten wasser-stand werfen, und oben regehnafsig legen lassen. Zu den Widerlagern würde ichdie sehr festen Steine des alten Thurmes x verwenden. Da die gröfsten Steine inder Nähe sind, und das Landgericht, so wie die Stadt Kehlheim , sich zur Natural«Concurrenz erboten hatte, überdiefs die Stadt das Holz aus ihren Waldungen liefernkann : so scheint diesem Vorschläge nichts entgegenzustehn.

Die Gegend von Kehlheim gehört übrigens zu den schönsten Landschaften, dieich kenne; sie hat für den Ingenieur auch noch ein besonderes Interesse, indem manoberhalb Kehlheim den Anfang von Felsensprengungen antrift, die ich zum Behuf desZiehweges habe anfangen lassen,

Beschreibung der bey marhl über den innßufs zu erbauenden nogenbrücke .

Tab. 19. Fig. XII.

$. 125. Bey dein Dorfe Markl führt die Wiener-Münchner Chaussee über eine durch-aus baufällige Jochbrücke, die jährlich grofse Kosten verursacht, und dem zweck ei-ner so wichtigen coimnunication nicht entspricht. Hier wäre also eine Bogenbrückevon drey Oeffnungen, jede zu 148 schuhe, mit 12 Schuhe Bogenhöhe, nach der näm-lichen construction zu erbauen, welche ich bey der vorhergehenden Rehlheimer Brückevorgeschlagen habe. Es ist daher überflüssig, dieselbe weiter zu entwickeln, undich bemerke nur noch, dafs ich an der Jochbrücke seit 1810 mehrere Hauptausbes-serungen habe vornehmen lassen. Jetzt werden aber wohl die zeitumstände, den Baueiner Bogenbrücke, der seitdem bey Braunau noch nothwendiger geworden ist, nochmehrere jahre versagen.

Beschreibung der bey Kufstein über den innßufs zu erbauenden Bögenbrücke.

Tab. 19. Fig. V. bis ix.

§. 126. Die jetzige äufserst baufällige Brücke sollte im Jahre I8O9 durch eineBogenbrücke ersetzt werden, womit auch Ende März der Anfang gemacht war, alsder Krieg ausbrach, der den Bau bis jetzt unterbrochen hat. Diese Brücke sollte ausdrey Oeffnungen, jede zu 115 schuh Weite, bestehen, und die Bogenhöhe 10 Schuhe