Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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in Fig\ 6. links und rechts sieht) angebracht ist, zwey Schuh breit ist. Unter jedesWiderlager stehen die 12" dicken lerchenen Grundpfahle *) 45 an der Zahl; welchemit einem Rammklotze von 1470 Pfund, 22 bis 25 Fufs tief, bis zum Stehen, ein-gerammt wurden. Die aus eben diesem Holze gehauenen Rostplanken (Fig. 21.) ha-ben eine Dicke von 5", und eine Hohe von 8 Zoll; die nostschwellen (Fig. 20.) sind12" breit, und 10" hoch. Sie wurden auf die Grundpfähle mit 18" langen Nägelnund die Rostplanken auf die schwellen mit Qzölligen Nägeln aufgenagelt, nachdemdie Rostfelder mit Kiesel und ungelöschtem Kalk (Fig. 21.) ausgefiilit; welche Massefestgestampft wurde. Wie die ersten fünf srauerschichten des linkseitigen Widerlagersgelegt worden sind, zeigen F. 21. bis 25., und wie man die des rechtseitigen Wider-lagers aufiuhrte Fig. 26. bis 2 ().; der in diesen Horizontalschnitten weifs gelasseneRaum ist mit Kiesel und frisch gelöschtem Kalk ausgefüllt. Die ersten vier schichtengehen (pig. 2.) bis zu der Stiitzsehwelle e hinauf.

In den Widerlagern sind die Curven der zwey Rippen in eine stützschwelle eFig. 2. eingelassen, welche 24" hoch und 22" breit ist, und die auf drey auch seit-wärts in die Mauer hineingehende Grundschwellen fff Fig. 3. ruht. Die zwey stütz-schwellen können also von dem Druck des Bogens nicht verrückt werden. Jede er-hielt einen Einschnitt weniger als die Bogenrippe Curven hat, weil die unterste Curvegegen eine queerüber gelegte 15" hohe und 12" breite schwelle anstemmt (Fig. 2.und 3.), um die Stärke des Stützpunetes zu vermehren. Auch wurden, zu diesemBehuf, zwey horizontal liegende Kreutze zwischen den Stützschwellen angebracht.

Die zwey Joche Fig. 2. und 15. bestehen jedes aus siebenzehn 55 bis 5Ö pufslangen, und 18 zoll starken Rundpfählen; ausser einem eichenen sind die übrigentrockenes Lerchenholz. Beyde Joche wurden durch einen Faschinenbau (Fig. 2.) ein-gerammt , und überdiefs noch lö bis 18' in den natürlichen festen Grund (Fig. 14.),so dafs sie im Mittel 30' 7" in eine feste Masse stehn. Die pfahlschuhe sind zu 15bis 55 Pfund schwer genommen und so gebildet, wie es Fig. 18- zeigt. Jeder rfahlerhielt im Mittel 2700 schlage, und rückte nur 4 Linien in der letzten aus 30 Ramm-schlägen bestehenden Hitze in den Grund; einige jochpfähle erhielten 3990 bis ÖQ50Schläge, andere 12ÖQ bis 1 530, um bis zum Stehn (bey 4 Linien in der letzten Hitze)gebracht zu werden. Doch 1 ich beziehe mich, der Einrammung dieser Pfähle wegenauf die im 2ten Bande s. 447. bis 451 und 577. angeführten Resultate.

In drfy jochpfählen wurden in jedem ein eiserner 33 bis 37 pfund schwererTragring y (Fig. 14.) von 2" Dicke und 3" Hohe eingelassen. Auf diesen Ringenist die 37' lange, 17" hohe und 12" breite iraggurte (an jeder Seite) gelegt, undbeyde Traggurten wurden mit £ Zoll dicken schrauben, wovon jede mit ihrem Kopfund der Mutter 19 bis 20 pfund wiegt, zusammen gezogen. So erhielten nun die

) Es wog Fey dieser Brücke der Cübikschuh ausgetrocknetes Lerchenholz 32 Pfund, grünes 36 Pfund,Eichenholz 42 und ficlitenes 25 Pfund,