Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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eichenen Stützsäulen x x (Fig. 14.), welche aus zwey Holzern bestehen, ein sicheresunverrückbares Unterlager. Nachdem man jeder Stützsäule fünf Einkerbungen, für diefünf Curven einer Bogen-Rippe gegeben, und genau senkrecht gestellt hatte, wurdenihre zwey Theile mit vier 12'" dicke Schrauben zusammen gezogen. Zuvor war aberdas Joch mit lerchenen Planken, sowohl unter der Traggurte als oberhalb , bis zur1 g" 8 W hohen eichenen Kronschwelle verschaalt, und den Zwischenraum hatte manmit Gement, Kiesel und ordinairen Mörtel gefüllt und ausgestampft, um dem Jochedie möglichste Stabilität zu geben, folglich auch die oscillation seiner pfähle zu ver-hindern.

Jeder Bogen besteht aus zwey Bogenrippen, die in ihren Anfängen aus fünf,und in der . Mitte aus drey doppelt nebeneinander gespannten und mit Querschraubenfest vereinigter Curven zusammen gesetzt sind, wie dies die 8.» 14. und l6. Figurzeigen.

Die Tragkraft dieser Brücke ist vermehrt worden l) von den stützstreben 1.2. 3. Fig. 8. 2) Von den zwischen den Schwellenfeldern eingespannten kleinen Wind-

ruthen r (F„ 4.) und den grofsen s s, welche sämmtlich an Stützklötze (F. 12. u. 13.)anstossen. Diese letztem windruthen s s gehen durch die zwey obern Schwellendurch. 3) Ist die Stabilität der Brücke von den in den ersten drey Schwellenfeldernaus vier 12" breiten und 15" hohen Hölzern, in der Mitte aus zwey neben einanderund nach Aussen auch aus zwey aufeinander gelegten Holzern bestehenden Schlufs-balken g g (f. ll.) verstärkt worden, und zwischen diesen ist nun die TragschwelleH eingelassen. Ferner ist 4) die Mitte des Fahrweges oder der mittlere Strafsenträ-ger über der lten und 2ten verbindungsschwelle durch ein Sprengwerk tut Fig. 12.und über der ersten Verbindongsschwelle, durch zwey übereinander stehende spreng-werke (Fig. 11.) in jedem der zwey Schenkel eines Bogens, unterstützt. *) Durchdiese sechs in jedem Bogen angebrachten sprengwerke und durch die Verdoppelungder Curvenlagen in den Seiten - Rippen, den Stützstreben und doppelten Windruthenist eine mittlere Rippe oder Diagonal-Rippen, welche die Brücke bey so grofsen Bo-genöffnungen hätte erhalten müssen, erspart worden. Endlich sind die Schlufsbalkenvermittelst Schrauben t Fig. 2. , die dadurch und durch die Hauptstützschwelle e ge-zogen wurden, an ihren Enden herunter gezogen, folglich ist ihr Tragvermögen ver-stärkt worden, indem sie ordentliche Curven bilden.

*) Damit ist zugleich, die Durchbiegung der Schwellen verhindert, indem die Last des Fahrwegesauf ihre Endpuncte und dem Bogen der Brüche naher gebracht ist. Hätte ich demnach ein Durch-hiegen von der Mitte der Yerbindnngsschwellen befürchtet, so würde ich nur von dem Zusara»mens.tofs der Sprengstreben tfc durch die perpendiculaire Säule und die Verbindungsschwelle eineSchraube haben ^iehen lassen; und so wäre zugleich ein Hängewerk aus dieser Verbindung derTheile entstanden«