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tenmauern der Widerlager Meine oeffmmgen zu lassen, um den Luftzug in ihrenKammern zu erhalten. Derselbe ist zur Conservation des in diesen Kammern einge-lassenen Holzes sehr nützlich; auch mufs in dieser Absicht, die Kammer nach jedemanhaltenden Regenwetter, gekehrt werden, und der Brüchenweg sollte, so weit erüber die Kammer geht, mit einem cementgufs bedeckt und gepflastert seyn.
$. 148 . So wie bey den, dem Angriffe der Gewässer auszusetzenden Gebäuden undAnlagen aller Art, die Gründungen ihre •wesentlichen Theile ausmachen, und wenn diesemit Kcnntnifs ausgeführt sind, das Uebrige der Bauführung, nicht.besondern Hindernis-sen unterworfen ist; so .mufs der Ingenieur die Fundirung der Widerlager von .denBogenbrücken, durch die Untersuchung des Bodens begründen, und sie mit saqhhennt-nifs angeben. Wir sehen die Wichtigkeit hiervon bey den steinernen Brücken ; dieeingestürzten W’aren schlecht fundirt, welche Fehler man ihnen auch noch sonst ,zu-.schreiben mag! Die Widerlager der Bogenbrücken können nun auf viererley Weisegegründet werden, a) Auf den natürlichen festen soden oder Felsen, wie dies mitder vilshofer Brücke geschehen ist; b) auf einen Schwellrosi über gesunkene Bau-werke, wie z. B. die samberger »rücke, oder auf einen Boden mittlerer Gattung, dernicht nachsinkt, nicht comprimirt werden kann, wie bey der Altenmarkter Alzbrucke»c) Auf einen durch natürliches Erdreich geschlagenen Pfahlgrund, oder ff) auf, durchFaschinenbauwerke und in den natürlichen Boden gerammte, pfähle. So ist z. B. dasrechtseitige Widerlager der sreysinger Brücke fundirt. Ist der Boden locker odersandig, so mufs man die vordem Reihen Grundpfähle, Pfahl an pfähl, oder auf ei-nen Fufs Abstand, die übrigen Grundpfähle auf 2 bis 3 Fufs einrammen lassen, wiebey den Landsberger und niesenhofer Brücken geschehen ist. Besteht der Boden ausKies oder Erde, so mögen die pfähle auf 24 bis 4 Schub Abstand stehen, wie diesbey den -meisten in diesem werke beschriebenen Brücken der Fall ist. Die Grund-pfähle sollten im Mittel wenigstens 10 zoll stark seyn, eus Eichen-, Lerchen-, Kie-fern-, Tannen - oder Erlenholz bestehen , und niemals anders als mit einem Ramm*klotze von 10 bis 12 Gentner schwer, bis zum stehen eingerammt werden, und guterfablschulie ($. 15 .) erhalten. Wer also noch nicht an einem Flusse, worauf dieBrücke erbaut werden soll, gebaut, oder nicht eine vielseitige Erfahrung hat, dieihn fähig macht, aus der Natur des Bodens auf die Errichtung der Fundirung zuschliefsen, der mufs rrcbepfähle ein treiben lassen, um die .Menge der Grundpfähle zubestimmen. Auf die Grundpfähle kömmt der Schwellrost zu liegen, und dessen Fel-der sind niemals mit Thon oder Erde, wie einige thun, sondern mit Kiesel, kleinenBruchsteinen, Ziegelschutt und Cement oder frisch gelöschtem Kalch auszufüllen, da-mit der Schwellrost auf eine solide Masse liege, die nicht vom Flufs oder von Quel-len fortgefükrt werden kann. Dieser hölzerne Rost sollte, um denselben den abwech-selnden Einwirkungen der Sonne und der Luft zu entziehen, wenigstens einen schuh,oder besser zwey bis drey schuh (besonders bey den rfeilern) unter dein niedrigsten