Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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eine Walze; dann werden zwey Walzen darunter gelegt, um ihn vorwärts zu schie-ben. Man läfst ihn von der Mitte der Rüstung aus, wo man ihn hinaufgehobenhatte, nach der Seite abwärts. Damit dieser Balken nicht zu schnell heruntergleite,wird derselbe, vermittelst eines mit einem Hacken an seiner Mitte befestigten Seilesund mit der auf der Rüstung angebrachten Erdwinde, langsam heruntergelassen.Jetzt wird daran der untere Einschnitt, der in die Kerbe der Stützschwelle bey ciFig. 14 . einpassen soll, ausgestemmt, und nun legt man ihn auf sein unterlager,das sind die Verbindungsschwellen, und markirt an denselben, mittelst des Winkel-hakens und Röthels, diejenigen Einschnitte, welche in denselben gemacht werdenmüssen, um darin die verbindungsschwellen einzulassen. Sind diese Einschnitte be-werkstelligt , so wird der Baum abermals auf diese Schwellen und in die Kerben derstiitzsehwelle gelegt; dann gegen a zu, von oben, angetrieben, und genau in dasAllignement des sogens gelegt, und durch Seitenschläge, die mit Hämmern bewirktwerden, eingetrieben. Jetzt wird bey a eine t f zoll dicke Kette um den Baum ge-schlungen, zwischen ihm und derselben aber ein Keil gezwängt, und nun krümmtman ihn, vermittelst Ketten und Hebel, bey dem entgegengesetzten Ende, indemman eine Walze unter die Kette legt, damit dieselbe nicht in die Curve einschnei-det , und diese Kette wird zugleich unten an die Rüstung befestigt. Bey einer ge-ringen Krümmung werden mehrere solche über die verbindungsschwellen eingeschnit-te^se und darauf gelegte Bäume, vermittelst der Hebel ////, zugleich gekrümmt,und dann mit dem auch an das Gerüst befestigten zwingen z oder mit Zugstützen,heruntergehalten. Ist die zweyte Curvenla ge zu jedem Bogen auf das Gerüst gebracht,so werden zuerst die in die Widerlager kommenden Curven auf die untere Curve ge-legt, und in die Kerbe der stützschwelle eingetrieben. Jetzt werden daran die schwel-lenköpfe, welche in sie hineingehen, markirt, und ausgestemmt; nachdem der Balkengewendet ist. Jetzt legt man ihn abermals auf die untere Curve und genau in dasAllignement des Bogens, umschlingt dessen unteres Ende mit einer Kette, und treibtes genau in die Kerbe der stützschwelle mit Schlägen, gegen das untere Ende mittelst desAufstofsens eines Handstämpfers; legt dann um das obere Ende eine andere Kette, schlingtdieselbe'um das Gerüst, steckt ober dem Balken oder unter der Gerüstschwelle einenHebel durch, und biegt, vermittelst derselben, den zur zweyten Curve.bestimmten Balken,der, wo es nöthig ist, noch mit der Handramme, niedergestofsen wird. Liegt derselbean einigen stellen zu sehr auf der unteren Curve auf, und steht defswegen an andernStellen zu weit davon ah, so wird mit einem Stangenzirkel die weiteste oeffnung zwi-schen den beyden Curven gemessen, und dieses Maafs reifst der polier nach der bogen-förmig abgehobelten Oberfläche der untern Curve, längs der einen Seite jener darauf-gelegten, mit Röthel, .ab. Diese wird alsdann von dem Lager gewendet, und bis zudiesem Röthelstrich abgehobelt. Ist dieses geschehen, so wird sie nochmals in einLager gelegt und angetrieben, gebogen und mit Klammern an die untere Curve be-