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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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Schaft morthuml erlern d ) nach der Angabe von nonrton, durch den Ingenieur jrilson,erbaut. Den Guts davon besorgten walker und notterham. Sie ist in f. ig. t. 126.(Targestellt. In zvvey Rücksichten' wird sie dem Ingenieur äusserst merkwürdig:l) weil sie den gröbsten Bogen von allen bis jetzt ausgeführten Brücken aufweifstund 2) weil sie nach einem ganz neuen Systeme erbaut wurde. Die Weite des Ro-gens dieser Brücke von Sunderland mifst nämlich 221 Fufs 4" 5'" (71 m (Jl c ). Die'Bogenhöhe beträgt l6' 11" (5 m 50 c ). Der Anfang des Bogens reicht da, wo er ausdem Widerlager heraustritt 52' 4" über den niedrigsten Wasserstand des wearflus§es.Er besteht aus einzelnen cewölbstlicken , Fig. 44.Und 46., welche die Engländer Yous-soirs-Blocks nennen. Ein solches Gewölb&tück besteht nämlich aus zwey aufrechtstellenden Radialtheilen y und y (sie gehen nach dem Mittelpuncte des Bogens)welche 2zoll breit und 4 Zoll dick sind. Dieselben sind mit 3 Bogentheilen vwxverbunden. Jedes Gewölbstück ist dergestalt gegossen, dafs sich in dessen Bogentheil.-4: zoll grofse Vertiefungen, durch welche zvvey schraubenlöcher gehen, befinden. Einsolches Gewölbstück ist 4' 7" 5'" hoch und unten 2' l" 10''' lang. Es beträgt —weil der grofse Radius, womit der obere Rand des Bogentheiles dieses Gewölbstückesconstruirt wurde, dem kleinen Radius gleich ist, und der Höhe des Gewölbstückes,d. i. 370' 3" 2'" -f- 4' 7" 5'" ^ 374' IO'' 7'" — die Länge des obern Bogenthei-les eines solchen Gewölbstückes 2' 2" 2'". Wenn nämlich b die Bogenhöhe und a

a 2 1)

die Bogenöffnung ist; so wird der Radius r = —g ~ • Es verhält sich daher

der kleine Radius r oder 370' 3" 2'" : 374' 10'' 7'" (dem gröfsern Radius) = 2"1" jq/// . x> ^as ^ un t ere Länge des Gewolbstüches , welche also = 2' 2" 2"'beträgt. Damit nun diese Gewölbstücke untereinander in die genaueste Verbindunggebracht werden; so laufen einen zoll starke und drey Zoll hohe schienen z, z, z,F. 44. u. 46., in die vorher angezeigten zwey Vertiefungen eines jeden der drey Bogen-theile v , w , x, Fig. 44. und stofsen wechselweise^in der Mitte der aneinander ge-setzten Gewölbstücke zusammen. Diese drey paar Schienen oder Zugbänder sind,vermittelst sechs Schrauben, an die Bogentheile des Gewölbstückes angezogen. Jedesdieser Gewölbstücke (voussoir-ßloks) wiegt etwa 400 Pfund. Nach dem Queerschnitfcder Brücke Fig. 43. sind sechs Bogen solcher Gewölbstücke oder sechs Rippen ange-bracht. Zn ihrer Querverbindung unter einander hat Bourton, auf je zwey Gewölb-stücke, nach der Länge, zwey eiserne Rohren ab und ba Fig. 46. gebraucht, wel-che am Ende zwey Blatter haben, Fig. 45., und mittelst dieser und zweyer Schrau-ben aneinander befestigt sind *). Der volle umfang dieser Rohren ist etwa einen

*) Die Röhrenstücke, welche die Verbindung der zwey Rippen bilden, geben durch die zweyteRippe, d. i. durch die zweyte Reihe der Gewölbstücke. Da ein solches Rohr an seinem Endeein Blatt nach Art der gewöhnlichen Brunnenröhren hat, wodurch zwey Löcher gehen, so wirdes mit dem nächsten Vtrbiniungsrthr , welches au seinem Fnde gleichfalls Blätter oder Ansiofs-

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