dieser Sand schichtenw'eis zu 3 bis 4 zoll eingebracht, und mittelst eines Holzesmöglichst fest gestofsen wird. Nachdem diese erste Abtheilung bis an den Rand derersten Formflaschentheile fertig ist, so wird, der sand, dem Rande gleich, angeebnet,glatt gestrichen, mit Kohlenstaub bestaubt und mit einer Papierlage belegt, durchwelche verhindert wird, dafs die fernem sandschichten mit dieser nicht vereinigtwerden. Dann wird der seitengufs p an den Model mit etwas sand befestigt, undder xheil o des Eingufsmodels auf p aufgesetzt. Die zweyten Formflaschentheile 7.8, die bis zur Linie 12, 13 reichen, werden nun ebenfalls auf die ersten bereitseingeformten gesetzt und mit Schliefszapfen befestigt. Darm wird der Raum zwi-schen den zwey Formflaschentheilen, dem Gufsmodeltheile o und dem zweyten mes-singenen Modeltheile cd, wie das erstemal, bis zum Rand 12. 13 der Formflaschen-theile schichtenweis mit Sand ausgestofsen, abgeebnet, bestäubt und mit einer Papier -Lage bedeckt; hierauf wird das dritte Modeltheil 5 , 6 aufgesetzt und mit der schraubet und ihrer Mutter u festgeschraubt, der zweyte Theil n des Eingufsmodels auf denersten xheil 0 und die dritten Formflaschentheile 5, 6 auf ihre zweyten aufgesetzt,der dadurch entstehende Zwischenraum, wie schon beschrieben, mit sand ausgefüllt,und auf dieselbe Art mit Einformung der übrigen vierten (3, 4) und fünften Theile(l, 2) fortgefähren.“ '•
9) „Ist die Form mit 6and gänzlich angefüllt, so wird die Schraubenmutter wäbgenommen, die Modeltheile z und y aus der Form gehoben, die Schraube v, auchdie Schliefsnägel der obern Formflaschentheile abgelöst, und das Formtheil 1, 2, wel-ches den sandformtheil mit dem eisernen Formflaschentheil enthält, abgenommenund zur Seite gebracht. Dann wird die schraube ik geöffnet und der Modeltheil eaus dem Formtheil 3 , 4 gezogen, die schliefsnägel bey 12, 13 abgelöst, die Form-theile 3. 4, 5. 6 werden zugleich, indem sie noch an einander befestigt sind, ab-gehoben und gestürzt, so dafs 3. 4 unten und 5. 6 oben ist; und so erst das Mo-deltheil 1. 2, das des Seitengusses und die übrigen Modeltheile atjs der Form gezo-gen werden können. Da aber durch das Ausziehen der Model die scharfen Kantender obern sandflächen leicht beschädigt werden, so ist, um diesem zu begegnen,eine Blechscheibe anzubringen, welche die ganze Oberfläche des Formsandes bedecktund die runde oeffnung der äussern Dimension des Models hat, so dafs dieser leichtdurchgeht. Diese Blechscheibe Wird sodann und während dem der Model aus derForm gezogen wird, fest auf der sandfläche gehalten, wodurch der Model in geraderRichtung und ohne den Sand zu beschädigen, kann ausgezogen werden. Nachdemauch aus den zwey untersten Formtheilen 7. 8, 9 . 10 die Modeltheile und so-mit alle aus den Formen gebracht sind, wird das innere der Formtheile mit einerSchlichte, die zur Hälfte aus aufgelösten xhon in wasser und feingesiebter Holzaschebesteht, mittels eines Pinsels diinn ausgestrichen, dann auf einem eigenen dazu vor-gerichteten Kanal, wo das Feuer zum Trocknen und Ausbrennen kann angebracht