Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
Seite
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Man war naehläfsig genug: einen schadhaften Bogen der Brüche nicht auszubessern,der so wie drey andere 1Ö02' einstürzte; der Eisgang von 1ÖTO führte noch einigerfeiler und Bogen weg: so dafs jetzt nur noch vier Bogen (gegen die Seite nachAvignon ) bestehen, 1Ö04 erklärte Heinrich ir . diese Brüche zur königl. Domaine(ummoires de Sully T. 5. p, 2ÖÖ.) und es wurde die Ausbesserung der Brüche ange-fangen, die aber nicht vollendet worden seyn mufs, denn sonst hätte sie nicht so verfal-len können. Nach den Resten der steilen Auffahrten zu urtheilen, sollte man zu schlie-fsen berechtigt seyn: dafs über diese Brüche niemals Wägen passirten, sondern nurLastthiera. Das Gewölbe der Bögen ist 2/ 3 /y dick; seine steine bilden vier sepa-rate BÖgen, die also nach der Art des Römer - Mauerwerks gemacht, und die imersten Bogen ohne Mörtel gesetzt sind; jetzt findet man noch einige mit eisernenKrampen zusammengehaltene Steine der verschiedenen Gewülbstein- Reihen. In denGewölbschenkeln und über den rfeilern sind offene Gewölbe angebracht. Aufserden Bögen war das uebrige von Bruchstein - Gemäuer gemacht. Man trifft jetzt wei-ter unterhalb eine aus 46 jochen bestehende Brüche, die von den Ingenieurs bo uvierund jp ouzols, vor einigen. Jahren aus Lerchenholz, erbauet wurde.

2Ö0. Die Brüche von sellccourt oder Tilsit über die saone zu Lyon (T. 120.)besteht aus fünf Korbbögen zu Ö4' O" 6 /// . Ihre Pfeiler sind in Kästen fundirt; diepfähle sind Q' tief unter dem niedrigsten Wasser abgesägt worden.

$. 2Ö1. Zu chälons an der saone, (iab, 129.) treffen wir eine Brücke ausder alten zeit, deren Bögen 40 bis ßo' weit sind, und die nur 18' breit waren. DerIngenieur Gciuthey hat sie bis zu 30', vermittelst Ausschnitten, (Kühhörner) erwei-tert, und diese., so wie die Pyramiden an dem alten Mauerwerk,, angesetzt, um ihrdie gehörige Stabilität zu geben.

$. 262. Bey dieser stadt hat der nämliche Ingenieur (Erbauer des Canals vonCharollois) im Jahre 1787, aufserhalb der Vorstadt, die Brüche des chavannes (t. 129.)erbaut, an welcher die Hochgewässer der saone, bis zum schlufsstein, steigen. Essind auch in den pfeffern zehn Fufs hohe Gewölb -Oeffmmgen gemacht worden, umdem Wasser mehr Abflufs zu geben.' Der. Kiesboden soll so fest seyn., dafs dieGrundpfähle, worauf die Brüche steht, nur 4' tief eingerammt werden konnten. In-dessen traute man dieser Gründung nicht, und es ist ein Sturzbelt, unter der Brüche,von 4Q' breit, 3' schuh dich und eben so tief (mit seiner Oberfläche) unter demniedrigsten Wasserstande angelegt.

$. 2Ö3. Die Brüche zu Madrid über den nmcanarts besteht aus 9 Bögen voaa42' Oelfnung; die Dicke der pfeiter;-verhält sich zu dieser wie 1 : 1 , 6 5. Ihre Vor-pfeiler gehen bis zur Oberfläche der Brüche hinauf und bilden Halbcylinder.

§• 264. Die Brüche Alb las oder Bxas über den Aveyron (Tab. 12Q-) wurde1770 durch den Ingenieur soesner erbauet. Ihre drey Korbbögen sind 72 bis 77'