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recht steht, bildet. Man hält dafür, dafs es ursprünglich ein gothischer Bogen ge-wesen sey , der späterhin so ausgehauen worden ist.
§. 285. Die Brüche von chatellerant über die vienne (Tab. 129. ist von 15Ö0bis 1609 gröfstentheils unter sullys Ministerium erbaut worden. Sie besteht ausneun Korbbügen Von 30 Fufs Oeffnung, welche grofse Seitenausschnitte (Kuhhörner)haben. Sie gehört zu den ersten Brüchen, deren Gewölbe nach krummen aus meh-reren Mittelpunkten beschriebenen Linien construirt sind.
$. 28Ö. Der Brüche von corbone (Tab. 129.) zu f gedruckte Bogen haben
eine weite von 95** 6". Sie ist 1770 über die Garantie, vom Ingenieur saget , äüf-
geführt worden. Nur die stirnbögen, so wie die Bekränzungen, bestehen aus Werk-stücken, das TJebrige aus Ziegel. Ihre Breite betagt vier und zwanzig schuh »
§. 287. Die Brücke von Neuville (rab. 12Q.) hat zwey 70 Schuh weite Korb-bögen. Sie ist über Felsen aufgeführt , in die man die pfeiler und Widerlager ein-
gelassen hat, weil der Flufs sehr reifsend ist, und über die Felsen hin einen wasser-sturz bildet.
§, 288. Die Brücke von mazere s über die hers (Tab. 12Q.) besteht aus ei-nem alten, ein Kreisstück von 65' 10" 6"' Weite bildenden Bogen, und zwey neuenBögen, welche Halbkreise bilden, die 42 bis 45' 6" 0"' weit sind.
28Q- An der nahe bey Paris stehenden Brücke von j uvisi (Tab. 120.) batteman die Widerlager, in Beziehung auf ihre Hohe, zu schwach gemacht; sie wurdendaher von der dahinter mit Wasser geschwängerten Erde durchgedrückt. Ihr Bogenhat deswegen unterhalb acht kleine in die Widerlager eingehende Bogenrippen erhal-ten, welche die Widerlager in lothrechtem stände halten.
200. Der Bau von der slackfriarsbrilche über die Themse zu London (Tab. 120.) wurde 1760 von dem Ingenieur Mylne angefangen und 177Ö beendigt.Sie besteht aus 9 Bögen, von 72 bis 9 2 Fufs oeffnung. Man wird mit dieser Brücke,welche die schönste von den drey grofsen Brücken in London ist, durch die auf
Tab. 129. gestochene Ansicht und das Tableau s. 484. bekannt. Ihre pfeiler und wi-
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derlager sind der grofsen Tiefe , so wie der Ebbe und Fluth wegen, in Kästen erbautworden. Die Art, wie dies bewerkstelligt wurde , so wie das dazu gebrauchte Lehr-gerüst werde ich in der Folge beschreiben.
§. 2Q1. Bey der Brücke von Homps (Tab. 129.) verdient bemerkt zu werden»dafs ihre stirnbögen nach einem flachem Kreisstück , als das innere des Gewölbes, ge-formt sind ; daher Ausschnitte (Kuhhörner) längs derselben entstanden sind.
$.292. Die Brücke von mnntignac (Tab. 129.) ist von dem Ingenieur r ardif, zwi-schen 1766 und 17 72 erbaut worden. Sie besteht aus zwey vollen Kreisbögen von vier-zig Fufs und einem Korbbogen von 6l' IO" 6'" Oeffnung. Ihr Widerlager und dereine pfeiler ruhen auf Felsen , der zweyte pfeiler hat einen Pfahl- und schwellrost. •