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wird; flufsabwärts des sturzbettes kam noch ein Steinwurf, von Q sehuh Breite,längs der untern rlankenwand , zu liegen.
Die Ausführung dieses sturzbettes anbetreffend: so wurde, nachdem der ein-geworfene Thon mittelst der im XI. Bande S. 4Q0. beschriebenen Maschine geebnetwar, der rlankenboderi an einen grofsen Rahmen stückweise aufgenagelt, und dieserAahmen ward mit Hebel vom Gerüste herabgetaucht, dann aber auf die Grundpfählemit langen Nägeln befestigt. Der ganze Bezirk war in 4 bis 6 Schuh breite Fang-dämme, deren Grundschwellen auf die aus Dielen bestehende Belegung festgenageltwurden, und welche bis zur innern zweiten Dammplankenwand queerüberliefen, ein-getheilt. Zwey Fangedämme liefen etwa 8 Schuh vor den rfeilern vorüber. Es wur-den nun paternosterwerke zur Ausschöpfung des Wassers angewandt.
Die Brücke von moulins ist in zwey Abtheilungen erbauet worden , nachdemman 1759 die erste vollendet hatte, wurde ein grofses Winkelwehr und ein 400 Klaf-ter langer Damm angelegt, um das Wasser durch die fertigen Bogen durchzulassenund von dem noch in Arbeit seyenden abzuleiten. Zuvor batte man aber ein ande-res oberhalb diesem Bezirk liegendes Wehr geöffnet und dasselbe queer durch dieBrückenlinie fortgesetzt, um das Wasser in diese Abtheilung aufzunehmen, damit inder ersten die Hälfte der Brücke erbauet w'erden konnte. Auf das sturzbett wurdendie Pfeiler gesetzt; also trägt dessen Dicke von Q sehuh die ganze Last der Gewölbeund der Pfeiler. Bey einem ähnlichen Fall und sturzbette würde ich anrathen, diepfeiler auf einem Grunde, worin die Pfähle auf dreyfsig Zoll Abstand : bis zumStehen, eingerammt sind, aufzufükrrn : denn die grofse schwere der Gewölbe mufsnothwendig mit der zeit eine Senkung unter den Pfeilern und eine Aufhebung desSturzbettes zwischen denselben verursachen , wenn irgend der Grund nachzuge-ben fähig ist, da die Last, welche auf den Planken des sturzbettes aufliegt, vondem Druck, den die sögen und Pfeiler ausüben , unendlich übertroffen wird. Wersich nun mit dem Detail der Ausführung dieser Brücke bekannt macken will, derfindet es in einem eigenen von Regemortes im Jahr 1771 herausgegebenen Werke :>3 uescription du nouveau pont de pierre construit sur Za riviere d’Allier ä moulim. iS
317. Die Brücke von la rerte sous jouarre , (Tab, 132.) welche nach den Zeitun-gen im Februar d. j. gesprengt worden ist, besteht aus einem 72 schuh weiten Halb-oval, dessen Höhe 22 schuh beträgt. Die Widerlager sind 14' 6" Zoll stark, ver-halten sich also zur oeffnung des Bogens wie 1 : 5. Die Hohe des schlufssteins mifst5 Schuh, und dessen Breite, so wie der übrigen Gewölbsteine beträgt 14 zoll. Damitdie Marne eine zur Schiffahrt hinreichende Tiefe behält, so sind zwey aus Spundwän-den und Dammpfählen bestehende mit Thon gefüllte Dämme (Fig. 2. Tab. 132.) an-gelegt worden, welche zwischen sich eine Oeffnung von 21' 4" lassen, und derenOberfläche 6 Fufs über dem niedrigsten Wasserstande liegt. Diese Brücke ist vonpitrou erbauet. Im Jahr 1744 erhielt dieser durch seine Abhandlung über das was-
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