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ffies gelegt werden, damit es die möglichst größte Wassermasse' ahführe, unterhalbweder widerströme noch uferabbrüche erzeuge, und es dem Strom eine vortlieilhafteRichtung auf die untere Flufsbahn gebe. Hiedurch entsteht nothwendig oberhalb dem-selben ein noch gröfseres Dreyeck, welches hier von des Durchlafs-Wehres vordernFläche, von dem rechtseitigen TJfer m, i, g Fig. 12. Tab. 153. und der verlängerten'Richtung des Flofscanals b e f gebildet wird. In dasselbe miifste sich daher das Trift*-Flofsholz legen, und es wäre ohne eine besondere Vorrichtung unmöglich, dieses Holzaus diesem Dreyeck nach dem Trift-Canal sc zu bringen, und zugleich das wehr;für den Strom zu öffnen. Aus dieser Ursache habe ich oberhalb dem Wehr die da§. ■Flofsholz in den Flofscanal einleitenden Abweise-Joche m n o pqr entworfen, welche,jedoch sieben und fünfzig Schuh höher, d. i. bey dem ueberfallwehr (man sehe Tab. c.) 'anfangen, als es in Fig. 12. bezeichnet ist, weil der Raum der platte es nicht so anzu-geben gestattete. Diese in den Figuren 6 bis 8 Tab. 128. dargestellten Joche gedenke ichfolgender Maafsen einzurichten *). Jedes Joch wird bestehn l) gegen den Strom,aus drey Grnndpfählen a. b. c Fig. 6. 2) Flüfsabwärts aus drey Grundpfählen d.e.f,
von denen die pfähle'/", c und d. ü, 30 zoll unter dem niedrigsten Wasserstande desaufgestauten Stromes, mit den Grundschwellen h. g bedeckt werden. Dies alles bleibtbeständig stehn und wird defswegen so tief gelegt, um ausser der Triftzeit, denStrom kein llindernifs in seinem Abflufs zu seyn. Es dient folgender Vorrichtung zusichern stiitzpuncten: man rrtufs nämlich : zur Einleitung des Triftholzes in den Trift-canal c Tab. 133. eine aus stecken i i Fig. 7- und 8. Tab. 128., welche einige Schuhmit einer leichten Ramme in den Grund eingetrieben werden, bestehende Wand er-richten, um diese nun zu halten, dazu ramme man die Pfähle i k zwischen die Grund-pfahle d. f. e und a. b. c, wenigstens § ihrer Länge in den Grund, und decke diepfähle ik mit den Eronhölzern Im, welche den Steg n trogen. Dieser Vorrichtung-eine vollkommene Steifigkeit zu geben, werden Kreutzstreben o p-(Fig. 8.), währendder Strom, vermittelst dem Durchlafs-wehr, beynahe bis zu den Grundschwellen herniedrigt ist, eingesetzt. Die Triftstecken i läfst man dann auf 16 " Abstand, indie Einschnitte rr des Kronholzes m und in die Einschnitte s, welche in der an diePfähle k !i angeschraublen Gurtung q gemacht sind, ein. Ist die Triftung vorüber,so wird diese Vorrichtung weggenornnren und,ihre pfähle i k ousgezogen.
Durch diese Vorrichtung kann der gröfste Theil des Stromes, zwischen dieseAbleitungsjecbe öder Bebrückungen und durch die WehröfFmingen durchgehen, wäh-rend die Trift statt findet, welches bey dem jetzigen Wehr unmöglich gemacht ist.l) Bey aufserordentlichen Hochgewässern wird man vier oeffnungen des Durchlafs-Wehres sogleich von ihren nalkenwänden befreyen , folglich öffnen können. 2 ) Wirddie Trift sehr beschleunigt, weil ehemals sich von l nach b eine ganze Holzwandlagerte, von der man die einzelnen Triftklötze wegbringen mufste. Es versteht sichübrigens, dafs auch der Canal d mit einer bey d (f. 12.t. l 33.) punctirten xrift - stecken-wand (zur Triftzeit) verschlossen wird. Auf diese Weise wird man allen Bedingungen ent-sprechen, und da bereits ein pfeiler, so wie die rechtseitige Wand des Durchlafsweh-res aufgeführt und die Flälfte der steine auf dem Werkplatze bearbeitet ist, so hoffeich: diesen grofsen Bau, über welchen ich dem Bau-Inspector ott die specielle Bau»fiihrung anvertraut habe, binnen einem jabre zu vollenden.
Endlich mufs unterhalb den Bogen von der jnnern Isar -Brücke (Tab. c.) einGrundbett angelegt und die Aufführung ihrer unterspüllen pfeiler-Gründungen be-werkstelligt werden; welches auch jetzt auf alle Fälle geschehen mufs, wenn manden Einsturz dieser Brücke verhindern will.
■^1^' ’if ren Grundrifs, worin das öbere Endjocli A -vor dem nnlcrn folgenden Endioche
i ) y 1 - c - ’ r yj'S - * e >gt ein Theil der vordern Ansicht und Fig. 8- den Seiten - Aufrjfs, nachder Fi me C Z) von Fig. 6. genommen. o