Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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dirte , war dessen Hohe 10 Fufs, späterhin 18 Fufs, Die Länge betrug 48 und dieBreite zwanzig Fufs.

Nachdem man für den siebenten pfeiler der Brüche von saumur (F. 14. T. 127.)sechs aeihen Grundpfähleeingerammt hatte, wurden zwey Reihen dünnere Pfähle o pu. qreingetrieben, welche zum sianöver der Wassersäge und der Versenkung des Kastensdienen sollten, und der Zwischenraum mit Faschinen ausgefiillt; damit aber der Kastenüber diese Grundpfähle gebracht werden konnte, blieb zwischen o q ein Raum übrig,der ihm zum Eingang diente. Die Faschinenlagen wurden oberhalb mit BretternFig. 11. bedeckt, und auf die so gemachte Rüstung setzte man den Fufs der Was-sersäge m , womit die pfähle abgeschnitten wurden.

Der Kasten selbst wurde auf eine pfahlrüstung (Fig. 11. und 25.) zusammen-gesetzt, und dann vermittelst schrauben und Hebel an der einen Seite bey a (F. Q.)gehoben , bis dafs derselbe auf die ins Wasser verlängerte schiefe Fläche a b in dieLoire hinabglitt, welches bewerkstelliget wurde, nachdem die Fläche einen Winkelvon IQ Grad erhalten hatte. Er tauchte nun, vermöge seiner eigenen schwere, zweyFufs ins Wasser; dessen Roden gab sich aber in der Mitte einige Zoll aufwärts , da-her man das Mauerwerk so anfangen mufste, dessen Schwere diese Ungleichheitbald aufhob. Stand der Kasten im Wasser , so wurde - derselbe mittelst eines Pon-tons (Fig. 8.) und der darauf befestigten drey winden nach dem Orte seiner Bestim-mung bugsirt, wie dies Fig. 2. zeigt. Da der Kasten auf einem geringen Abstand vonden pfahlreihen o und q (Fig. 11.) stand, so konnte man ihn in der horizontalen Lagedadurch halten , dafs man zwischen dessen Seitenwänden und den sieben auf derpfahlrüstung o p q r befestigten vorn abgerundeten Holzern verticale Holzer setzte,welche eine 6 zoll breite Rinne hatten, worin jene Holzer einpafsten und die alsoals zwingen dienten, längs welchen der Kasten sich hinabprefste; er mufste daherdie Reibung und Pressung dieser coulissen und Holzer überwinden. Wahrscheinlichhat man von unten in die Rinne daselbst Keile eingeschlagen, wo er sich nicht senkensollte, die man später wegschlug. Stromwärts, d. i. oben an den Seiten und an sei-ner Spitze, wurde derselbe an die äufsern pfahlreihen, vermittelst der in seiner wandbefestigten eisernen Ringe k (Fig. 23 und 28) und mit seilen angehangen. Jetzt fiengman das aus Werkstücken bestehende Mauerwerk, auf dem Boden des Kastens an,Wie es in dem Längendurchschnitt Fig. 2. Tab. 127. dargestellt ist, und dessen er-ste Lage war 14 zoll hoch. Nachdem dieselbe vollendet war , hatte sich der Kasten einund vierzig zoll eingetaucht ; im Allgemeinen tauchte er, bey drey Zoll Mauerhöhe,vier Zoll ein. Die äufsern steinschichten wurden mit eisernen in siedendes Bley ein-gelassenen Krampen in einander befestigt, wie Fig. 12 zeigt. Den Mörtel iiefs mandurch die Rohre c. (Fig. 2.) und die Steine auf einen Rollwagen w übeis die schiefeFläche u hinab. Während das Mauerwerk immer mehr emporstieg, wurde es anden seiten mit den an die Wand des Kastens anstofsenden Hölzern gestützt; hatte es