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mehr als seine weite. Es besteht übrigens aus Ziegel. (Siehe les edißces antiques denorne, par nesgodetz.).
§. 396. Dafs man auch bey der Festsetzung der Hohe der Sehlufssteine bisjetzt kein sicheres verhältnifs beobachtet hat, dies beweisen die vorhandenen Brückenvollkommen. Es verhält sich nämlich, bey einigen der merkwürdigsten, die Hohedes schlufssteines zur Bogenöffnung : bey der Brücke von Neuilly wie 1 : 24, von'Orleans wie 1:15,3, von saumur Wie 1:15; bey der sehr flach gewölbten Ein-Irachtsbrücke zu Paris wie 1 : 20; bey der Brücke von Mantes wie 1 : 24; vonpont - Neuf , wie 1 : 12 , 3; von den Thuillerien, wie 1 : 15 ; bey der Fleisch-Brückezu Nürnberg , wiewohl ihre Gewölbsteine aus rothen weichen Sandstein bestehen, wie1:24; bey der Brücke von Verona wie 1 : 27 , 6; bey der aus ziegein zu Toulouse über die Garonne erbauten Brücke, deren mittlerer Bogen 10Ö schuh weit ist, wie1 : 30 ; bey dem 140 schuh weiten Bogen der bey Grenoble stehenden Brücke vonClaix, wie 1 : 46 , 6 ; bey der Brücke des retes über die Durance wie 1 ; 26; beyder von Ceret über den Tech, von 139 Schuh Weite, wie 1 : 28; bey der BrückeDuctoire bey Riencros wie 1 : 26 5 bey der Brücke von Port des piles wie 1 : 24;bey der unweit Tournon stehenden Brücke wie 1 : 58 , 8; bey der über den Heraultnicht weit von Nizza liegenden Brücke, deren Bogen Q8 Schuh weit ist, wie 1 : Ö5, 5;bey der Marmor-Brücke in Florenz wie 1 : 65 ; bey der Brücke von Iliou über dieThemse wie 1 : 23 ; bey der jetzt vollendeten Brücke von Jena wie 1 : 18, 5 , undbey der Brücke von Nemours wie 1 : 16 , 5.
Also kann sich der Ingenieur mit dem verhältnifs wie 1 : 24 und 1 : 30selbst bey den zu f- gedruckten oder Korbbögen, bey hinreichend festen Steinen,begnügen und bey sehr harten Steinen ein noch etwas kleineres annehmen, wenndadurch nicht der Bogen ein zu schwaches Ansehen erhält. Man wird nämlich fin-den , dafs die zu geringe Stärke vom Schliffs eines Gewölbes nicht mehr ästhetisch schönist, und hierauf sollte doch auch Rücksicht genommen werden. Im Allgemeinen mufsdie Länge des Schlufssteines oder die Dicke des Gewölbes zu nehmen in dem Ver-hältnifs, nach welchem die sehne des Bogens zu und die Bogenhöhe abnimmt.
§. 396. Nach allen diesen Betrachtungen, über die stärke der Pfeiler, derWiderlager, und des schlufssteins, wird es nützlich seyn: eine Gegeneinandereinstel-lung der von mir gemachten Bestimmungen mit der in Lesage Memoires und Ron-delets Art de batir aufgenommenen Berechnungen, und den Dimensionen, welche man beyden befsten Brücken antrifft, aufzunehmen. Nachfolgende Uebersicht enthält dieseparallele.