Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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Bey Halbzirkelgewölben, die oben horizontal auslaufen, wie mp' / v , $s / bn(Fig. 34.) zur Hälfte zeigt, zieht Eelidor gleichfalls in der Mitte des halben Bogens« b die normale Fuge./ c, aus der Mitte von f c den Perpendikel lo als die Richtungdes Seitendrucks, nimmt ws s' c zum seitwärts drückenden Stück =: nn und p"v'nmzum widerstehenden und läfst dafür, dafs er w hf zum agirenden Stück rechnete,b g c aufser Berechnung des reagirenden. m p — f, p" m ^ d , mn—y, pl=ipzalso m z = / — j — c gesetzt ist y = V flfnn — 2 cnn+/RA 2 >

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— 71 re.

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Bey Brückengewölben * *), deren Widerlager (rig. 34.) bis zur Hohe & oder preichen, und die bis zu der gebrochenen Linie hsh des Fahrtweges mit einemBruchstein-mauerwerk oder mit Erde bedeckt sind, zieht Belidor, seinen allgemeinenrrincipien gemäfs, in der Mitte der nogenlende die normale Fuge fc, durch ihre Mitteden Perpendikel lo, und betrachtet s/cs' als das seitwärts wirkende und fezmnbcoder, wenn das Widerlager bis p reicht, fpmnbc als das widerstehende stück deshalben Gewölbes. Ist lk~kd — a,bv = nrz=c, z rn oder p m ~ d, n 2 —< g,n V — g' (indem 7' die Projection des Schwerpunctes x von i p' / c ist), die Flächef $ $' c — n n, febc — hhbp'fc — h.' %' ,d — c=s/, l d — b, n n -f* hfi

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= p und re re _j_ h*h' =s p', m n =• y ; so ist für ein Brückengewölbe aus einem

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Halbzirkel die Dicke des Widerlagers, je nachdem es bis z oder p reicht, y —

[2 f nn •+> 1 ghh -f-pp] — p oder —• V' [ 2 /re n — 2 g Ti' h' 4 , p' p'] — p'.

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Wie man bey gedruckten Brückengewölben nach den Belidor’schen rrincipien zu er-fahren habe, läfst sich aus diesem und den über die ellyptischen Bögen Angeführtenleicht abnehmen.

Da Belidor auf die übrige Belastung, welche das Brückengewölbe noch zu tra-gen hat, in dieser Berechnung keine Rücksicht nimmt, so räth er die berechneteDicke der Widerlager noch um ein sechstheil zu vermehren oder mit einer Mauer-schräge, deren Böschung ein Dritt- oder viertheil der nöhe beträgt, oder mit Strebe-pfeilern zu verstärke«.

Die Dicke der Zwischenpfeiler einer Brücke unterwirft Belidor keiner Berech-nung, indem dieselben, sofern die sögen einander gleich, einem doppelten, sichganz gleichen, aber entgegengesetzten Druck ausgesetzt sind.

*) Die von Succow nach Belidor’s Formeln berechnete, und in seiner bürgerlichen Baukunst mitge-■ theilte Tabelle von der Diebe der Widerlager Für Tonnengewölbe, stimmt, wie er sagt, mitden Berechnungen, welche von einem h. Dänischen Ingenieur entworfen, und von Böhm im VI. B.seines Magazins liir Ingenieurs und Artilleristen bekannt gemacht wurden, sehr genau überein;

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