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dranten) : x zu bestimmen ; den breiten Theil x trug man auf den Quadranten vonder Theilungs-Linie Nr. 80. aus links gegen Nr» QO. (Fig. 12.) Der zwischen derauf dem Quadranten aufgetragenen Breite des schlufssteins und der des Gewölbsteinsam Ende des Bogens fg (Fig. 13 .) im Lichten befindlichen Zwischenraum wurde ineben so viele gleiche Theile eingetheilt, als Gewölbsteine in dem Bogenstück f gkommen sollten. Um die Eintheilung des zweyten Bogens zwischen 80° und 70°Fig. 12. zu machen, fieng man damit an, den breiten Raum, welcher auf dem Qua-dranten dem andern Theil m f der untern Seite des Gewölbsteins rn n in dem Bo-gen E f (Fig. 15 .) entspricht, durch die Proportion : 80' 11" 7 '" (aadius des Bo-gens e f) : 2' 6" = 3" oder m f : x zu suchen. Den Werth von x trug man vonNr. 80. rechts gegen Nr. 70. (Fig. 12.) Da die Breite des letzten Gewölbsteins desBogens ef genau mit dessen Ende E (Fig. 13 .) sieh abschneidet: so theile man denübrigen Raum des Bogens von 80 bis 70 Fig. 12. in eben so viele gleiche Theile ein,als Gewölbsteine in dem Bogen ef Fig. 13. treffen. Auf eine ähnliche weise undähnliche Proportionen, worin immer der Radius desjenigen Bogens, den man eintheilte,das erste Glied ausmachte, fand man die Eintheilung der andern Bogen, 70, 60 , 60 ,50, 50, 40. Da die Gewölbsteine des letzten Bogens ab (Fig. 13.) verschiedeneBreiten haben, so hatte man die Eintheilung des letzten Öogens auf dem Quadrantennach der beschriebenen Methode nur mit dem Unterschiede zu machen, dafs manfür die Gewölbsteine verschiedener Breite eine eigene Proportion ansetzte, und diedem letzten Bogen des Quadranten entsprechenden verschiedenen proportionalbreitenauf denselben auftrug . a
§. 418 . Ist die Aufsetzung der Gewölbsteine bis zur Hälfte des Gewölbes fort-gerückt: so wird der übrige xheil des sogens bis zum schlufssteine gemessen, unddie Fugen abgezogen, um genau zu wissen, ob man mit den Gewölbsteinen, die mannoch zu setzen Willens ist, auskommen werde, und ob es nothwendig sey, ihre Dickeum etwas zu vergröfsern oder zu verringern. Solche Messung wird auch alsdannwiederholt, wenn etwa noch zwölf Gewölbsteine in den stirnbogen zu setzen sind.Unterläfst man diese Messung, so kann es sich zutragen, dafs der sehlufsstein zuklein gemacht werden mufs; so war sie bey der Brücke von possy verabsäumt wor-den, und man fand für denselben keinen Raum mehr, mufste daher in der Mitte oderLeym schlufs des Gewölbes eine noch jetzt sichtbare Fuge lassen.
419 . Ehemals wurden die Gewölbsteine der Briieken-BÖgen gleich hoch gemacht,•und die Oberfläche parallel mit der Untern-wölburig behauen, wie die Brücke Sena-lorius zu Rom und mehrere auf Tab. 129 . dargestellte Brücken beweisen. Ein sol-ches Gewölbe benennen die Franzosen mit vöute extradossees d’ egale epaisseur,und die einzelnen darin stehenden Gewölbsteine, mit voussoirs extradossees d’egalesepaisseur, welches durch ein Gleichlaufendes - Gewölbe und durch Gleichlaufende-Geivölbsteine übersetzt werden könnte. Späterhin machte man die Oberfläche der in
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